und sie gingen mit ihm aus dem Ur der Chaldạ̈er hinaus

1. Mose 11:31 . . .“Danach nahm Tẹrach seinen Sohn Ạbram und Lot, den Sohn Hạrans, seinen Enkel, und Sạrai, seine Schwiegertochter, die Frau seines Sohnes Ạbram, und sie gingen mit ihm aus [dem] Ur der Chaldạ̈er hinaus, um in das Land Kạnaan zu ziehen. Nach einiger Zeit kamen sie nach Hạran und schlugen dort ihren Wohnsitz auf.“

Was war das für eine Stadt? War es für Abraham eine „Härte“ später als „zeltender Nomade“ umherzuziehen? Folgnede Meldung wirdft Licht auf sein Leben – wie Abrahams jugend wohl ausgesehen haben mag:

Folgende Meldung habe ich auf n-tv gefunden:

Dienstag, 06. April 2010
Die versunkenen Schätze von Ur
Archäologische Sensationen im Irak
Die antike Stadt Ur könnte die ägyptischen Pyramiden in den Schatten stellen. Aber es könnten noch viele Jahre vergehen, ehe die Reichtümer ans Tageslicht kommen.
Hier warten 4500 Jahre alte Schätze der sumerischen Hauptstadt, laut Bibel Geburtsort von Abraham und zudem eine der Wiegen der Zivilisation, auf ihre Entdeckung. Doch Ur liegt in der Nähe der Stadt Nassirija im heutigen Irak, und so könnten noch viele Jahre vergehen, bis die Reichtümer ans Tageslicht kommen. Seit dem Sturz Saddam Husseins 2003 herrscht Gewalt, Ausgrabungsarbeiten gehören nicht zu den Prioritäten der Regierung. Immerhin arbeiten seit 2005 wieder kleine Teams an der Stätte.

„Wenn die richtigen Ausgrabungen beginnen, werden Tonnen von Altertümern ans Tageslicht kommen, die ganze Museumsflügel füllen“, schwärmt Dhaif Mussin, der für die Bewachung der Stätte verantwortlich ist. „Dies hier wird vielleicht bedeutender als das ägyptische Gizeh mit den Pyramiden und der Sphinx.“
16 Königsgräber freigelegt

Zu Beginn des 20.Jahrhunderts machte der britische Archäologe Charles Leonard Woolley in Ur erstaunliche Funde, als er 16 Königsgräber freilegte. Darin fand er einige der größten Schätze des Altertums, darunter einen goldenen, mit Lapislazuli überzogenen Dolch, eine kunstvoll geschnitzte, goldene Statue eines Schafbocks, eine mit einem Bullenkopf verzierte Leier und den goldenen Kopfschmuck einer sumerischen Königin. Die Kostbarkeiten sind mit denen aus dem Grab des ägyptischen Pharaos Tutenchamun vergleichbar. Für Archäologen sind sie sogar wertvoller, da die Gräber von Ur mehr als 1000 Jahre älter sind.

Der erstaunlichste Fund war ein bemerkenswert gut erhaltener, pyramidenartiger Stufentempel, eine sogenannte Zikkurrat aus dem dritten Jahrtausend vor Christus. Damals war der Bau Teil eines Tempelkomplexes, der die Verwaltung der sumerischen Hauptstadt beherbergte. Ur von Chaldäa, wie es in der Bibel erwähnt ist, war eines der Zentren sumerischer Kultur im Süden von Mesopotamien, bis es von Alexander dem Großen erobert wurde. In ihrer Glanzzeit hatte die Stadt gepflasterte Straßen, baumbestandene Alleen, Schulen, Dichter und Schriftgelehrte. Es entstanden großartige Werke in Kunst und Architektur, das Königreich verfügte über eine Verwaltung und einen Gesetzeskanon. Die sumerische Keilschrift ist die bis heute älteste bekannte Schriftform.
Weltruhm ist der Stätte sicher, wenn sie sich tatsächlich als Geburtsort von Abraham herausstellt, der von Juden, Christen und Muslimen gleichermaßen verehrt wird, meint Mussin. Woolley wollte den Nachweis dafür erbringen, nachdem er Abrahams Name auf einem dort ausgegrabenen Ziegel fand.
Bisher nur ein Fünftel freigelegt

Bis heute sind knapp 20 Prozent der Stätte freigelegt, vor allem von britischen und US-Archäologen. „Manche Archäologen schätzen, dass es mehr als 30 Jahre dauern wird, bis die ganze Stadt ausgegraben ist“, sagt Mussin. Steve Tinney, Professor für Assyrologie an der Universität von Pennsylvania in den USA, ist sich sicher, dass noch viel mehr Material auf Ausgrabung wartet. Er hofft auf die Entdeckung von Schriftstücken. Zusammen mit dem British Museum finanzierte seine Universität die Ausgrabungen zwischen 1922 und 1934.

Doch die Chancen, dass der Glanz von Ur ans Tageslicht kommt, stehen nach Angaben der mit dem Wiederaufbau der Provinz betrauten italienischen Diplomatin Anna Prouse vorerst schlecht: Die Behörden seien mit dem Wiederaufbau der Stromversorgung, der Abwassersysteme, Schulen, Straßen und der Trinkwasserversorgung beschäftigt, sagt sie. Für gigantische Ausgrabungsvorhaben sei kein Geld da.

Mehdi Lebouachera, AFP

Thomas 6. April 2010 Religion,Wissenschaft Keine Kommentare Trackback URI Kommentare RSS

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