Aufregung am See

Dort wo in letzten stürmischen Wochen Äste abgebrochen waren, werden heute „großzügig“ Bäume entfernt. Das bringt Aufregung in die Großfamilie Schwan.
Diese waren, wie uns berichtet wurde, heute Vormittag zu Schwimmübung bis zum Schwimmbad und zurück und bis zur Badestelle. Alle sieben Küken hatten wohl viel Spaß. Nun sind alle sehr müde. Doch die Eltern werden durch das laute Geräusch der Motorsäge beunruhigt.

Thomas 27. Mai 2011 Schwäne,Weißensee 5 Kommentare Trackback URI Kommentare RSS

5 Kommentare zu “Aufregung am See”

  1. venalisoam 27. Mai 2011 um 22:44 Link zum Kommentar

    Was ist denn mit dem achten Ei? Weißt Ihr?

    Das mit dem „Bäume-Beschneiden“ ist natürlich auf gut Deutsch gesagt „ein Hammer“. Viele Bäume am Weißen See sehen enthauptet aus, ich meine brutal abgeschnittene Kronen. Wenn die Blätter da sind, sind diese Stellen nicht so zu sehen, aber im Winter!.. Ich verstehe es nicht, warum man schöne Natur so hässlich machen bzw. vergewaltigen muss.
    Aber ich verstehe die Schwäne, weil sie dort (direkt in der Natur) leben, weil der See mit den Bäumen ihr Zuhause ist, weil sie letzten Endes näher zur Mutter-Natur sind als wir Menschen.
    Es ist ja sehr traurig, was mit sehr vielen Bäumen passiert. Und wenn schon ein Baum alt und eingestürzt war, dann muss man ihn total beseitigen und nicht so einen „Strunk“ stehen lassen. Eine „Halb-Beerdigung“ für einen Menschen wäre sicher auch nicht schön…

  2. Thomasam 28. Mai 2011 um 10:09 Link zum Kommentar

    was ist mit dem achten Ei?

    Die Frage hatten wir letzes Jahr auch – Siehe hier – und einige Wochen später waren die Eier immer noch da – siehe hier mit Foto.

    Laut einer Dokumentation von BBC über Schwäne müssen die Eier alle innerhalb von 24 Stunden geschlüpft sein – alles was sich länger aufhält … bleibt liegen.

    Drift der Schwan, Doku
    Drift, der Schwan

    Bäume beschneiden? Nun ja, die Bäume sind zum Teil sehr alt und auch sehr selten – und sind jahrelang nicht gepflegt worden. Wenn die Bäume aber ganz gerodet werden sollten, wird das Ufer einstürzen, denn dank der Unfähigkeit von …. halten nur noch die Wurzeln der Uferbäume den Uferbereich 🙁

  3. Juleam 27. Mai 2011 um 22:50 Link zum Kommentar

    als wir gestern unten waren, saß sie die ganze Zeit auf dem Nest. Aber Artur sagte, er habe die Eltern mit 7 Küken bei den Schwimmübungen gesehen. Vermutlich hat sie die letzten beiden Eier liegen lassen, auch das, auf dem sie am Tage zuvor noch so eifrig versucht hatte, es auszubrüten.

    Bei Schwänen müssen die Küken ja alle innerhalb einer bestimmten Zeit geschlüpft sein, was innerhalb der Frist nicht kommt, wird liegen gelassen. Entweder sind diese Eier nicht befruchtet, oder wären nicht lebensfähig.

    Im letzten Jahr hatte sie ja 8 Eier gelegt und nur 6 davon ausgebrütet. Die beiden verbleibenden hatten noch mehrere Tage (Wochen?) im Nest gelegen…

  4. Herbert Schwenkam 27. Mai 2011 um 23:44 Link zum Kommentar

    Weißer See: Siebenlinge entdecken schon am dritten Tag die Welt

    Am heutigen dritten Lebenstag erkundeten die Siebenlinge (ein achtes Küken wollte auch heute nicht schlüpfen) unter der Obhut ihrer Eltern die Umgebung des Nestes.

    Nach einer ausgiebigen Mittagsruhe hieß es: Auf ins Wasser!


    Dort gab es etwas Heimatkunde und einen faulen Trittbrettfahrer,

    danach ein kleines Päuschen an Land.

    Dann gegen Abend ging es wieder ab ins Nest, was den Kleinen nicht wenig abverlangte.

    Erschöpft fiel man in die Betten – Gute Nacht!

  5. ganz-naham 8. Juni 2011 um 17:57 Link zum Kommentar

    3. Lebenstag: Siebenlinge entdecken ihre Umwelt

    […] Der Wasserausflug schien allen sehr zu behagen. Die Schwaneneltern unterwiesen ihre Küken in “Heimatkunde”, wenn das auch nicht alle zu interessieren schien: vor allem den kleinen faulen Trittbrettfahrer im Gefieder der Mama. Erst drei Tage alt und schon fühlten sich die Kleinen im Wasser “wie zu Hause”. […]

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