Monatsarchiv für Juni 2011

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Jungschwan mit Angelhaken

Angelhaken gehören nach der Benutzung in den Müll – und nicht in den SEE! Und Angeln ist im/am Weißensee NUR vom BOOT aus gestattet – wenn man Mitglied des „Angelvereins“ ist!!!

Gestern um 15:45 rief mich „Tierfreund Ralf“ an, um mir eine Nachricht weiterzuleiten: einer der Jungschwäne hat einen Angelhaken!!!
Also schnell runter zum See – aber die gesamte Familie war an ihrem Nest – und wir konnten kein verletztes Tier erkennen. Auch heute, wo wir die Familie Schwan beim „Rasenmähen auf der Wiese“ beobachten konnten und alle sieben Jungschwäne nur wenige Zentimeter neben uns waren – alles in Ordnung! Puhhh – da haben die Tiere aber Glück gehabt!

Auf den Bildern die mir von L.Venaliso zugeschickt wurden, kann man deutlich sehen:


Der Schwanenvater hat eine Angelsehne im Schnabel – beide Enden sind aber zu sehen – also wird er diese wohl wieder ausgespuckt haben.
Aber das Küken hat im Schnabel rechts einen Angelhaken – und konnte sich später von diesem befreien!

Also noch mals: lasst den Blödsinn, eure Angelhaken an den Seen zu entsorgen! Und haltet euch an die Gesetze: Im Naturschutzgebieten ist Angeln verboten! Am Weißensee und vielen anderen Orten nur für Mitglieder und/oder Besitzer einer gültigen Angelkarte….

Geschrieben von Thomas am 30. Juni 2011 | Abgelegt unter Schwäne,Weißensee | 1 Kommentar

„Hab ich vergessen“ ;-)

Hab ich heute auf wissenschaft. de gefunden:

Krähen merken sich die Gesichter menschlicher Übeltäter jahrelang und geben die Information an Artgenossen weiter

Rabenvögel gelten zu Recht als die Superhirne unter den Vögeln – das zeigen jetzt kuriose Experimente US-amerikanischer Forscher: Hatten sie beim Fangen und Markieren von Krähen spezielle Masken getragen, sorgten die gleichen Gesichtsbedeckungen noch mindestens fünf Jahre später für Aufregung unter den Tieren. Menschen, die den Vögeln unbekannte Masken trugen, lösten die Angstreaktion dagegen nicht aus. Diese Fähigkeit zur Gesichtserkennung ist allerdings noch deutlich vielschichtiger, wie die Biologen feststellten: Auch Krähen, die nur Beobachter der Fangaktion gewesen waren, zeigten später Angst vor Menschen mit den „bösen“ Masken. Die Vögel sind sogar in der Lage, ihr Wissen an unbeteiligte Tiere weiterzugeben: Ihr Geschrei beim Erscheinen von maskierten Menschen macht die ganze Sippe sensibel für den bestimmten Gesichtsausdruck auf den Gesichtsbedeckungen der Wissenschaftler.

Heather Cornell und ihre Kollegen von der University of Washington in Seattle führten ihre Verhaltensstudie an Corvus brachyrhynchos durch, den amerikanischen Verwandten der europäischen Krähen. An fünf unterschiedlichen Standorten und mit fünf verschiedenen Masken fingen und beringten die Biologen einige Krähen – eine schmerzlose, gleichwohl aber unangenehme Prozedur für die Vögel. An jedem Standort benutzten sie eine andere Maske beim Einfangen der Vögel, die somit zur jeweils „bösen“ Maske avancierte. Später dokumentierten die Biologen dann die Reaktion der Vögel auf alle fünf Masken am jeweiligen Standort. Prinzipiell gilt dabei: Empfinden die Tiere einen Menschen als Bedrohung, beschimpfen sie ihn mit aufgeregten Krächzlauten.

Es zeigte sich, dass die Tiere sich die bösen Masken genau gemerkt hatten und dementsprechend mit wütendem Geschrei reagierten. Zeigten sich die Biologen dagegen ohne oder mit den unbelasteten Masken, blieben die Beschimpfungen aus. Die genauen Auswertungen offenbarten, dass mehr Vögel die Forscher beschimpften, als diese ursprünglich eingefangen hatten. Die Biologen schließen daraus, dass es sich um Zuschauer der Aktion gehandelt haben müsse, die sich die Masken eingeprägt hatten, obwohl sie nicht selbst betroffen gewesen waren.

Bei jedem erneuten Erscheinen der Forscher mit den unerwünschten Masken schrien mehr und mehr Vögel auf sie ein. Darin spiegele sich ein Effekt wider, der als soziales Lernen bezeichnet wird, sagen die Biologen: Unbeteiligte Krähen beobachten die Reaktionen ihrer Artgenossen und lernen ebenfalls, die Masken mit Gefahr zu verbinden. So kann sich eine Information in der ganzen Population ausbreiten, so die Erklärung.

Heather Cornell von der University of Washington in Seattle et al.:„Proceedings of the Royal Society B“, doi:10.1098/rspb.2011.0957

wissenschaft.de – Martin Vieweg

Wenn ich daran denke, wie schnell wir Menschen „vergessen“ – zum Beispiel wie es in der DDR war und wer was wie getan hat… und dann die schlauen Vögel sehe- warum sollt ich da nicht „vermenschlichen“?

Geschrieben von Thomas am 29. Juni 2011 | Abgelegt unter Natur,Wissenschaft | Keine Kommentare

kleiner Spatz

woran erinnert dich dieser kleine Spatz?

Geschrieben von Jule am 27. Juni 2011 | Abgelegt unter Natur | 3 Kommentare

Schwanennews

Heute war alles „wieder normal“ – doch schon seit einigen Tagen hat die Schwanenmutter eine „Schramme neben der Nase“

Als wir an der Futterstelle standen, erzählte uns ein jüngerer Mann, dass er vorvorgestern oder so, erlebt hat, wie mehrere Hunde auf die Schwäne gehetzt wurden. Er sagte, das die Leute ziemlich frech wurden, als er dazwischen gegangen ist. Kein Wunder also, dass die Tiere vorgestern früh so verstört waren!

Anschließend schauten wir bei den Haubentauchern vorbei:

Erschreckend – das Bläßhuhn jagt doch tatsächlich das kleinste Küken!!!

Ein Glück – „Mama ist in der Nähe und rettet mich“

ABER was man hier auch erlebt:
Hunde die über die Wiese jagen – ohne das ein Herrchen in der Nähe ist. Egal ob Küken auf der Wiese sind, oder nicht – wären Küken da, wären diese nun wohl tot.

Dann gibt es Hunde, die hören so was von auf ihr Frauchen – nein – keinem Zuruf wurde folgegeleistet – statt dessen immer der Ente hinterher!

 

 

Und dann noch die Hundehalter, die das „Such Stöcken“ direkt an den Nestern der Haubentaucher üben müssen 🙁

Geschrieben von Thomas am 27. Juni 2011 | Abgelegt unter Schwäne,Weißensee | 1 Kommentar

Abendspaziergang


Heute kamen Schwans kurz zu uns, als sie uns sahen . Da es schon „später Abend“ war und viele Personen auf und am See waren, wollten sie augenscheinlich zu „ihrem Nest“. Alle durften fressen!

"Köpfchen unters Wasser"

Aber Papaschwan durfte anschließend noch Enten jagen

Geschrieben von Thomas am 26. Juni 2011 | Abgelegt unter Schwäne,Weißensee | Keine Kommentare

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