Familie Thomas Pape

richtiger Glaube verändert den Menschen

Leider kann man dies heute von sehr wenigen Menschen sagen. Oder wer hätte heute wohl eine Chance, diese Sprüche auf seinem Grabstein ehrlich stehen zu haben?
"Sinnbild der Bescheidenheit"

"Beseelt von gottesfürchtigem Streben..."

Meiner Meinug nach, gibt es nur noch sehr wenige Menschen, deren Glaube so von Herzen kommt, dass dieser ihr gesamtes Leben beeinflusst.

Fotos von jüdischen Friedhof

2 Replies to “richtiger Glaube verändert den Menschen”

  1. Selbstlosigkeit

    Leider gibt es heute nicht mehr viele Personen, bei denen wir zu Recht diese Inschriften später auf dem Grabstein finden werden. Die meisten sind egoistisch, meinen, die Welt drehe sich nur um sie und ihre Bedürfnisse und andere Menschen seien nur dazu da, um ihnen selbst das Leben zu erleichtern.

    Warum sind die Menschen eigentlich heute so?

    Nee, ich mein jetzt nicht die biblische Begründung aus 2. Timotheus 3:1-5, wie die Menschen in den letzten Tagen sein würden, sondern was sie so macht.

    Früher gab es die Töchterschulen, wo die jungen Frauen auf ihre Rolle in der Familie vorbereitet wurden. Ihre Rolle war die der Ehefrau und Mutter, die sich für die Familie aufopfert und dafür sorgt, dass alles sauber und ordentlich ist, die Kinder und der Mann heile und warme Anziehsachen haben und für das leibliche Wohl. Das war ihre Rolle, in der sie auch aufgegangen sind. Dazu mussten sie Tugenden wie Fleiß, Hingabe, Liebe und Selbstlosigkeit entwickeln und nur wenn du diese Tugenden hattest, kamst du als Ehefrau in Frage.

    Heute lernen wir schon von Kind auf, uns selbst der Nächste zu sein und als allererstes dafür zu sorgen, dass es uns gut geht und wir zu unserem Recht kommen. Ein passender Spruch, den Thom dazu gefunden hat: „alle denken nur an sich, bis auf mir: ich denke an mich“!

    Die Rolle, auf die die Mädels früher vorbereitet worden sind, war die, die unser Gott auch für die Frauen vorgesehen hat und worüber sich der Schreiber im letzten Buch der Sprüche lobend äußert. Daher waren die Frauen früher auch viel zufriedener, als heute.

    Muss immer wieder darüber nachdenken, warum die Frauen damals zufriedener waren. Eigentlich war die Arbeit und der Existenzkampf doch viel härter und die Frauen hatten doch viel weniger Zeit für sich als heute. Man denke nur an die Wäsche der vielen Familienmitglieder mit der Hand, dem Kochen und dem Abwasch (nur mal so als Beispiel), wo wir es doch heute viel einfacher haben: Waschmaschine, Spülmaschine, Fertiggerichte, Obst und Gemüse in Dosen usw.

    Die Frauen haben heute eigentlich viel mehr Zeit für sich und ihre Hobbys – trotzdem sind sie unzufrieden und unglücklich. Haben sie zu viel Zeit um sich einzureden, wie schlecht sie dran sind?

    Früher war das Hauptanliegen, sich um die Interessen der anderen zu kümmern und nicht darum, ob wir alles bekommen, was uns zusteht und ob wir noch mehr von unserem Partner und unseren Kindern erwarten können. Es war ein Geist der Selbstaufopferung gefragt:

    Heute bekommen wir schon im Kindergarten beigebracht, welche Rechte wir alles haben, und Pflichten? Naja, wenns sein muss. Aber am besten möglichst viel rausholen mit dem geringsten Einsatz. „Beglückender ist Geben als Empfangen“? Hä? Na, das war doch damals…

    Das hat sich bereits seit vielen Jahren so eingeprägt, dass es tatsächlich jede Menge Menschen gibt, die sich über die Rolle der Frau in der Bibel mokieren, sagen, dass die Frau dort herunter gesetzt wird. Dabei war das eine edle Rolle. Eine, in der man aufgehen und sich rundum geborgen und zufrieden fühlen konnten, trotz Hunger und Krieg.

    Ist es wirklich ein Gewinn, dass wir keine Werte mehr lernen?

    Ich denke nicht. Lieber halte ich mich an meine Rolle, die mir Jehova in der Bibel zuweist. Damit fahre ich auf jeden Fall besser.

  2. die Sache mit dem Bibellesen

    Thoms Frage gestern auf dem Friedhof: „ist ja eigentlich komisch. Früher hatten die Menschen keine Bibel, in der sie lesen konnten. Sie hätten sich von Herzen eine gewünscht und ziemlich viel unternommen, um eine zu bekommen. Heute hat jeder eine Bibel, aber die wenigsten lesen darin.“

    Auch unter den Brüdern gibt es immer mehr, die keine Zeit mehr zum täglichen Bibellesen finden. Warum eigentlich? Haben wir so viel mehr zu tun, als die Menschen früher? Warum finden viele die Zeit, sich in allen möglichen Communitys anzumelden und dort ihre Seiten zu pflegen, jedes Freundschaftsangebot anzunehmen und dort jeden Text zu lesen, der ihnen interessant erscheint?

    Wie war das denn früher?

    Was hatten die Menschen denn dort anders? Wie liefen die Abende in der Familie ab?

    Damals war des Büchermachens noch nicht so viel wie heute und wenn die Menschen von einem harten Arbeitstag zur Ruhe kamen, versammelte man sich nach dem Essen in der Stube oder in der Küche und las ein wenig. Der Vater las vor und man unterhielt sich darüber. Was las man? In der Regel wurde die Bibel gelesen, so denn eine vorhanden war. Daher war die Einstellung damals auch eine andere.

    Warum finden wir heute so wenig Zeit dazu – und wenn doch: warum fehlt uns oft die Zeit zum Nachsinnen?

    Früher hatte man hart gearbeitet und sich körperlich ausgepowert. Der Vater auf dem Feld oder in der Fabrik, die Mutter hatte mit dem Haushalt alle Hände voll zu tun, das meiste war ein Knochenjob und die Kinder mussten nach der Schule auf dem Hof oder im Haushalt mithelfen. Sie waren abends völlig ausgepowert, aber der Geist noch aufnahmebereit. So las man abends gemeinsam in der Bibel, unterhielt sich darüber und konnte am nächsten Tag bei der Arbeit diese Gedanken hin und her wälzen.

    Es gab noch nicht die Ablenkung in dieser Form!

    Heute powert man sich körperlich kaum noch aus, wenn, dann meist in der Mucki-Bude oder indem man stoisch zig Runden um den See oder sonst wo her joggt. Die meiste Arbeit ist heute nicht mehr körperlich, denn dazu gibt es ja Maschinen. Wir arbeiten oft mit dem Kopf.

    Aber nicht nur das: der Tag fängt schon damit an, dass uns Musik weckt, wir während des Frühstücks Zeitung lesen, schnell unsere Mails checken, am besten noch mit der besten Freundin chatten. Dann ab zur Arbeit oder Schule, wo wir mit Infos nur so vollgepackt werden. Danach und in den Pausen natürlich ein Schwatz mit den Kollegen oder den Mitschülern. Endlich zu Hause, nun schnell wieder Mails checken, in den Communitys unsere Seite und unsere Freunde pflegen, Verabredungen, Gespräche mit Kumpels oder Freunden usw. Abends dann Fernsehen und mit Musik einschlafen.

    Wo hat unser Kopf – unser Sinn – noch Freiraum?

    Jetzt soll ich noch in der Bibel lesen? No way! Sorry, aber ich bin voll, da ist kein Platz mehr. Und wenn ich jetzt noch lese, bleibt leider nichts hängen. Ich lese zwar Worte und Sätze, aber wenn ich fertig bin, weiss ich nicht, worum es eigentlich ging. Und wann bitteschön soll ich noch darüber nachsinnen?

    Nachts verarbeite ich das dann auch nicht mehr, denn dann braucht Kopf und Sinn leider eine Auszeit.

    Ich kann echt nichts dafür – sorry!!!

    Wirklich?

    Ich erinnere mich da an eine Geschichte, die ich mal vor Jahren vom Pioniertisch bekommen habe:

    Satans Generalversammlung

    Satan rief eine weltweite Generalversammlung seiner bösen Engel zusammen. In seinen einleitenden Worten sagte er: “Wir können nicht verhindern, daß sie die Bibel lesen und dass sie die Wahrheit erkennen. Auch nicht, dass sie dannach leben. Doch wir können sie davon abhalten, ein inniges Verhältnis zu Ihrem Gott und zu seinem Sohn zu entwickeln. Es ist wichtig dies zu verhindern, weil, wenn sie dieses enge Verhältnis zu Gott haben, ist unser Einfluß ausgeschaltet. Dann ist unsere Macht gebrochen. Deshalb laßt sie zu Ihren Königreichssälen gehen, laßt sie an das glauben was sie dort hören. Doch ganz wichtig ist, ihnen die ZEIT zu stehlen, so dass diese wichtige Verbindung zu Gott gestört wird. Ihr müßt sie mit unwichtigeren Dingen ablenken, so daß sie nicht zum nachdenken
    kommen!”

    “Aber wie können wir das tun?”, wollten die bösen Engel wissen.

    “Beschäftigt sie mit unwichtigen Dingen. Tut alles, damit sie KAUFEN, KAUFEN und KAUFEN und deshalb BORGEN, BORGEN UND BORGEN.

    Ihre Frauen müssen dann auch arbeiten, um den vielen Wünschen gerecht zu werden – von denen, wenn wir ehrlich sind, sie viele gar nicht brauchen. Deshalb müssen wir neue Dinge erfinden, die sie einfach »brauchen«. Die Männer sollten auch 6 oder 7 Tage die Woche arbeiten und das für 10 bis 12 Stunden, um sich einen gewissen Lebensstil leisten zu können. Auf diese Weise werden sie davon abgehalten, sich mit ihren Kindern zu beschäftigen, welche wiederum die meiste Zeit vor dem Fernseher verbringen oder auf der Straße, wo sie schlechtem Einfluß ausgesetzt sind.

    Besonders durch das Fernsehen können wir sowohl Eltern als auch die Kinder nach unseren Wünschen formen. All dies wird zur Folge haben, dass Familien immer mehr auseinanderfallen und sie somit kein sicherer Hafen mehr sind, in denen man Kraft schöpft, um dem anfallenden Druck zu wiederstehen.

    Wenn ihr Sinn somit beschäftigt wird, hören sie nicht mehr die kleine Stimme des Gewissens. Deshalb stachelt sie an, ständig Lärm um sich zu haben. Laßt sie Radio und Kassetten hören, wenn sie mit dem Auto fahren, Fernseher und Computer sollen ständig laufen. Elektronische Post ist ein weiteres wertvolles Mittel zusammen mit dem Internet um sie völlig beschäftigt zu halten. Ja, BESCHÄFTIGT SIE, BESCHÄFTIGT SIE, BESCHÄFTIGT SIE!!!

    Sorgt dafür, dass jeder Laden und jedes Restaurant antibiblische Musik spielt und das fortwährend. Das alles wird ihren Sinn gefangenhalten und ihr Verhältnis zu Jehova stören. Füllt ihre Bücherregale und Tische mit Zeitschriften und Zeitungen. Nachrichten rund um die Uhr halten Sie in Atem. Laßt ihre Briefkästen überlaufen mit Schundreklame, Katalogen und allen Arten von Neuigkeiten und Promotionen – die Gratisproben, Dienstleistungen und falsche Hoffnungen anbieten. Tut alles, damit sie sich sogar in ihrer Freizeit verausgaben, so dass sie die neue Woche müde und ausgelaugt beginnen. Laßt sie so wenig wie möglich in die Natur gehen, dort könnten sie sonst über den Schöpfer und seine Werke nachdenken. Besser ist es sie zu Vergnügungsparks zu schicken, zu Sportveranstaltungen, Konzerten und Kinos. Wenn sie sich mit ihren Glaubensbrüdern zusammenfinden, verwickelt sie in Wortgeplänkel und Geschwätz, das ihr Gewissen beunruhigt und ihre Gefühle verwirrt. Sie mögen predigen und Seelen gewinnen, aber überfüllt ihr Leben mit so vielen »wichtigeren« Tätigkeiten, dass sie keine Zeit haben um Kraft von Gott zu suchen. Bald werden sie in ihrer eigenen Kraft arbeiten und ihre Familie und Gesundheit opfern für sogenannte wichtige Unterfangen.`

    Es war wirklich eine besondere Versammlung und die bösen Engel waren ganz besessen, das Neugelernte anzuwenden. So gingen sie daran, Gottes Anbeter zu beschäftigen, so dass sie von hier nach dort rennen und doch nichts erreichen, was von wahrem Wert ist – Dinge die für ihr ewiges Leben wichtig sind.

    Hat der Teufel mit diesem Unterfangen bei uns gelingen?

    Wie ist es mit uns ganz persönlich?

    Lassen wir uns auch ablenken?

    Sind auch wir zu beschäftigt, um täglich in der Bibel zu lesen und darüber nachzusinnen?

    Wo könnten wir etwas ändern, um wieder Zeit und Raum dafür zu schaffen?

    Wollen wir das überhaupt?

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