unter Christi Schutz

Und als Jesus herantrat, redete er zu ihnen und sagte: „Mir wurde alle Vollmacht gegeben, im Himmel und auf der Erde. Geht hin und macht alle Völker zu Jüngern, indem ihr sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes tauft und sie lehrt, alles zu halten, was ich euch geboten habe! Und siehe!, ich bin alle Tage bei euch, bis zur Vollendung des Zeitalters. Amen.“
Leonberger Bibel – byzantinischen Text von Robinson-Pierpont 05 – Mt 28,18–20

Und als Jesus herantrat, redete er zu ihnen und sagte: „Mir wurde alle Vollmacht gegeben, im Himmel und auf der Erde. Also geht hin und macht alle Völker zu Jüngern, indem ihr sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes tauft und sie lehrt, alles zu halten6, was ich euch geboten habe! Und siehe!, ich bin alle Tage bei euch, bis zur Vollendung des Zeitalters.“
Leonberger Bibel – Nestle-Aland 28 – Mt 28,18–20

Und Jesus trat herzu und redete mit ihnen und sprach: Mir ist alle Gewalt gegeben im Himmel und auf Erden. Gehet nun hin und machet alle Nationen zu Jüngern, und taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehret sie, alles zu bewahren, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters.
Elberfelder 1871 – Matthäus 28,18–20

Jesus ging auf sie zu und sagte: „Mir ist im Himmel und auf der Erde alle Macht gegeben worden.  Darum geht und macht Menschen aus allen Völkern zu meinen Jüngern, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes,  und lehrt sie, sich an alles zu halten, was ich euch aufgetragen habe. Und denkt daran: Ich bin die ganze Zeit über bei euch bis zum Abschluss des Weltsystems.“
neue Welt Übersetzung – 2018 – Matthäus 28,18–20

Alle Gewalt im Himmel und auf Erden ist mir gegeben. Deshalb gehen und Menschen aus allen Nationen in talmidim machen, sie in die Realität des Vaters, des Sohnes und des Ruach Ha’Kodesh eintaucht, und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch befohlen habe. Und merke dir! Ich werde immer mit euch sein, ja, sogar bis zum Ende des Zeitalters (Matthäus 28: 18-20).
Kurz nach der Auferstehung von Yeshua, erwähnt seien, was man die heißen „messianischen Mikwe.“ Am Tag Schawuot (Pfingsten), wie in der Apostelgeschichte 2 aufgezeichnet, Tausende von jüdischen Menschen hatten sich versammelt, um das Fest zu feiern. Nach dem Ausgießen des Ruakh Ha’Kodesh auf dem messianischen Überreste, gab Shim’on seine starke Botschaft über die Messianität Yeshua. Die wunderbaren Ergebnisse waren die Rettung von dreitausend Juden auf einMaleachi Diese neuen Jünger hatten nun ein logistisches Problem. Im Gehorsam gegenüber dem Befehl von Jeschua, wurden diese neuen Gläubigen ermahnt, die Mikwe als Zeichen ihres Glaubens Engagement zu erhalten. Es wird in der Regel davon ausgegangen, dass alle diese Ereignisse stattfanden in „oberen Raum“ des letzten Seder Jeschuas. Jedoch ist es unmöglich, dass Tausende von Menschen in einem solchen Raum sammeln konnte,

Ein messianischen jüdischen Führer zu den biblischen Lebenszyklus und Lifestyle – Fruchtenbaum

Märchen und Legenden aus uralter Zeit erzählen von den Tagen, in denen Gott unter den Menschen einherging; das waren herrliche Zeiten als man auf der Straße einem Wanderer begegnete, der um Herberge bat und man zu Haus in diesem einfachen Mann Gott den Herrn selbst erkannte und nun reichlich Belohnung empfing;2 das waren schöne Tage als Gott den Menschen noch so nah war, daß sie mit ihm einhergehen und reden konnten; ja, das waren Tage, wie sie eben nur das Märchen und die Legende kennt, die alles was im Menschen an heimlicher Hoffnung schlummert erzählt, als ob es schon Wirklichkeit geworden wäre. Der Anfang unserer Bibel erzählt uns auch davon, wie in jenem Garten im Paradies Gott der Herr sich am Abend erging und mit den Menschen lebte und sprach. Es gibt wohl | wenig Völker, in denen man nicht von solchen Tagen zu berichten weiß. Glückselig, die Menschen, die diese Zeiten erleben durften, wo Gott und Mensch sich nah waren.

Es geht durch unsere Zeit ein Suchen, ein ängstliches Tasten und Fragen nach göttlichen Dingen. Uber unsere Zeit ist die große Einsamkeit gekommen, eine Einsamkeit, die es nur dort gibt, wo Gottverlassenheit herrscht. Mitten in | unsere Großstädte in das größte wildeste Treiben ungezählter Menschenmassen ist die große Not der Vereinsamung und der Heimatlosigkeit hereingebrochen. Aber die Sehnsucht wächst, daß doch die Zeit wiederkommen möchte, wo Gott unter den Menschen weilt, wo Gott sich finden läßt. Ein Durst nach Berührung mit göttlichen Dingen ist über die Menschen gekommen, der brennend heiß ist und gestillt sein will. Und es werden zur Zeit viele Arzneien feilgeboten4 die diesen Durst radikal zu löschen versprechen und nach denen hunderttausend gierige Hände greifen5 – mitten über diesem wilden Treiben und marktschreierischen Anpreisen neuer Mittel und Wege steht das Eine Wort Jesu Christi: siehe ich bin bei euch.… Ihr braucht garnicht viel zu suchen, und zu fragen und geheimnisvollen Spuk zu treiben, ich bin da; d. h. Jesus verspricht nicht erst sein Kommen, schreibt nicht Wege vor, wie man zu ihm gelangen könne, sondern sagt ganz einfach: ich bin da; ob wir ihn sehen oder nicht, fühlen oder nicht, wollen oder nicht – das ist alles ganz gleich der Tatsache gegenüber, daß Jesus da ist bei uns, daß er einfach überall ist, wo wir sind, und daß wir dazu nicht das Geringste tun können. Ich bin bei euch alle Tage … Ja, wenn das alles so ist, wenn Jesus wirklich bei uns ist, dann ist ja auch Gott bei uns, wo wir auch immer sind, dann sind wir ja nicht mehr verlassen, heimatlos, einsam – dann ist ja – denken wir es nur aus – die Zeit der Legenden wieder Wirklichkeit geworden, dann lebt ja Gott mitten unter uns, und es gilt nur Eines, die Augen aufzuhalten, wo wir ihn sehen – wie es für jene Menschen der Legende galt in dem fremden Wanderer Gott den Herrn zu erkennen. Gott will bei uns sein – wollen wir Gott zum Lügner machen, indem wir’s ihm nicht glauben? Gott ist noch bei den Menschen trotz des Karfreitags – siehe ich bin bei euch alle Tage.…

Dietrich Bonhoeffer – Barcelona, Berlin, Amerika 1928–1931


Mit den Bereichen meiner Identität, meiner Beziehung zu Gott und meiner Aufgabe sind noch nicht alle Bereiche meiner Berufung abgedeckt. Diese Lektion soll deutlich machen, dass es grundlegende Berufungen gibt, die jedem Christen gelten – und die genauso zu meiner Berufung gehören wie meine spezielle Berufung, also meine spezielle Aufgabe. Ich kann das eine nicht ohne das andere tun.
Die grundlegenden Berufungen der Bibel sind vielfältig. Sie beinhalten all das, wozu Gott gemäß der Bibel beruft bzw. aufruft. Christen sind z. B. von Jesus dazu berufen, seine Botschaft weiterzusagen und so seinen Auftrag fortzuführen (Matthäus 28,18ff.). Christen sollen Frucht bringen (Johannes 15,16) und einen neuen Lebensstil einüben. Sie sind zur Gemeinschaft mit Jesus berufen (1 Korinther 1,9), zur Freiheit (Galater 5,13), zur Heiligung (1 Thessalonicher 4,7) und zu einem würdigen Lebensstil (Epheser 4,1). Ihre Berufung schließt die Berufung zur Hoffnung (Epheser 4,4) und zum ewigen Leben (1 Timotheus 6,12) mit ein. Sie sind berufen, für Gottes Sache zu leiden (1 Petrus 2,20-21) und andere zu segnen (1 Petrus 3,9).
Berufung ist nicht nur eine einzige Aufgabe.
Meiner Berufung nachzukommen, bedeutet also nicht nur, meine spezielle Aufgabe, für die mich Gott geschaffen hat, zu erkennen. Es bedeutet auch, den genannten allgemeinen Berufungen Gottes nachzukommen. Wenn ich also lediglich nach einer speziellen Aufgabe suche, komme ich nicht meiner ganzen Berufung nach.
In der vierten Lektion wurde des Weiteren schon deutlich, dass Gott mich nicht unbedingt aus all meinen gewohnten Lebensbedingungen reißt, wenn ich seiner Berufung folge. Trotzdem kann das auch der Fall sein. Und auch wenn ich deshalb keine besondere Angst vor seiner Berufung haben muss, spricht die Bibel deutlich davon, dass Gott einen Menschen aus den bestehenden Verhältnissen herausruft – ja ihn regelrecht entwurzelt. Abraham ist hierfür das klassische Beispiel:
Der Herr sprach zu Abram: Zieh weg aus deinem Land, von deiner Verwandtschaft und aus deinem Vaterhaus in das Land, das ich dir zeigen werde.

ERF – Meine Berufung Gottes Auftrag auf der Spur

Matthäus berichtet nichts über die Begegnung zwischen Jesus und zehn Jüngern noch an demselben Tag (Joh 20,19-23) oder über sein Erscheinen vor den elf Jüngern acht Tage später (Joh 20,26-29). Er erwähnt jedoch eine Zusammenkunft einige Zeit später in Galiläa, auf einem Berg (Mt 26,32; vgl. Mt 28,7.10). Um welchen Berg es sich handelte, wissen wir nicht. Als Jesus vor den Jüngern erschien, fielen sie vor ihm nieder; einige aber zweifelten. Da der Herr ihnen bereits zuvor begegnet war und sich ihnen zu erkennen gegeben hatte, zweifelten sie bei dieser Gelegenheit sicher nicht an der Auferstehung. Wahrscheinlich tauschten sie nur einige erstaunte Bemerkungen darüber, ob es wirklich Jesus war, der ihnen hier erschien. Es gab keinen Hinweis, daß mit diesem Auftreten irgend etwas Wunderbares verbunden war, wie bei seinen vorherigen Besuchen, und daher wunderten sie sich wohl.
Ihre Zweifel wurden jedoch rasch zerstreut, denn Jesus sprach zu ihnen und sagte: „Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden.“ Diese Autorität (exousia, „offizielles Recht oder Macht“) war Jesus vom Vater gegeben worden, und kraft dieser Macht wies er nun die Jünger an, hinzugehen und zu missionieren. Ihr Aufgabenfeld erstreckte sich auf alle Völker, nicht nur auf Israel (vgl. den Kommentar zu Mt 10,5-6). Sie sollten allen Menschen die Wahrheit über Jesus verkünden und sie zu Jüngern machen. Die, die zum Glauben kamen, sollten sie mit Wasser auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes taufen. Durch diese Handlung würde der Gläubige mit der Person Jesu Christi und mit dem dreieinigen Gott, dem die Apostel dienten, Vater, Sohn und Heiliger Geist, verbunden werden. Wer an Jesus glaubte, sollte auch in die Wahrheiten, die ihnen der Herr ganz persönlich mitgeteilt hatte, eingeweiht werden. Die Jünger verbreiteten zwar nicht alles, was sie von Jesus gehört hatten, doch bei ihrem Wirken im Ausland trugen sie durch ihre Lehre Entscheidendes zum Aufbau der Kirche bei und spielten eine wichtige Rolle beim Beginn des neuen Zeitalters der Kirche. Jesu Auftrag, der allen galt, die ihm nachfolgten, enthielt den einen Befehl: „Machet zu Jüngern.“ Diesem Auftrag sind im Griechischen drei Partizipien beigegeben: „hingehend“, „taufend“ und „lehrend“.
Die letzten Worte des Herrn, die Matthäus berichtet, waren das Versprechen: „Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“ Der Herr blieb zwar nicht physisch bei den Elfen, doch geistlich war er gegenwärtig, bis ihre Aufgabe auf Erden erfüllt war. Diese letzten Worte des Herrn wurden von den Aposteln in die Welt getragen, als sie umherreisten und überall die Geschichte von ihrem Messias, Jesus Christus, dem König der Juden, verkündeten.

Die Bibel erklärt und ausgelegt – Walvoord Bibelkommentar

Ostern ist vorbei, Jesus ist auferstanden und kehrt in den Himmel zurück. Zum Abschied hält er eine ausführliche Rede, gibt seinen Jüngern ganz genaue Anweisungen, was sie tun sollen, ermahnt sie, immer vorbildlich zu sein … Moment mal – Nein, tut er nicht! Er segnet sie. Punkt. Sie haben schon viel gelernt, worauf sie nun aufbauen können. Jesus lässt die Jünger mit einer großen Aufgabe zurück, aber nicht mit einer, in der jeder Punkt vorgegeben ist und in der sie nur gut sind, wenn sie immer alles richtig machen. Er lässt ihnen die Freiheit, diese Aufgabe selbst zu gestalten, und gibt ihnen nur noch das, was sie jetzt noch brauchen: seinen Segen und damit seine Zuwendung und Unterstützung. Nicht sie müssen den Menschen Erlösung bringen, sondern sie dürfen frei von der Erlösung erzählen, die Jesus schon gebracht hat. Nicht aus ihrer Kraft müssen sie die Gemeinde bauen, sondern in Gemeinschaft mit Jesus und in seiner Kraft. Jesu Segen heißt: „Ich bin bei dir. Wir schaffen das gemeinsam.“

Dran 5/2019

Dass unser Herr von seinen Jüngern verstanden haben wollte, er werde zu einem gewissen Zweck, in einer gewissen Weise und zu einer gewissen Zeit wiederkommen wird, achten wir, von allen zugegeben und geglaubt, die mit der Schrift vertraut sind. Es ist wahr, Jesus sagte: „Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des (dieses) Zeitalters“ (Matthäus 28:20), und er ist mit seinem Geist und in seinem Wort fortwährend bei der Kirche gewesen, und hat seine Heiligen geführt, geleitet, getröstet, und bewahrt und sie inmitten all ihrer Trübsale aufgerichtet. Aber trotzdem die Kirche zu ihrem Wohl sich bewusst gewesen, dass der Herr um alle ihre Wege wusste und seine beständige Sorge und Liebe, ihr widmete, sehnt sie sich doch nach seiner verheißenen persönlichen Wiederkehr; denn, wenn er sagte: „Und wenn ich hingehe … so komme ich wieder“ so hat er damit gewiss auf sein zweites persönliches Kommen hingewiesen (Johannes 14:3).

Charles Taze Russell im Jahr 1886 – Der göttliche Plan der Zeitalter

Noch ein Gebot, ebenso kurz und bestimmt wie die andern, bleibt uns zu betrachten, Es wurde derselben kleinen Schar gegeben von dem einen, dem sie während seines Dienstes auf der Erde durch dick und dünn nachgefolgt waren. Die Jünger waren für eine Weile von ihrem Meister durch den Tod getrennt gewesen, waren aber nach seiner Auferstehung wieder mit Ihm vereinigt worden. Zudem war seit der Verwerfung des Herrn durch sein eigenes Volk das Erntefeld auf die ganze Welt erweitert worden, und diese kleine Gruppe von Jüngern sollte von da an, bis zur Rückkehr des Herrn, den Kern der ganzen Gruppe der Arbeiter bilden. Denn Er schickte sich an, sie zu verlassen, um zum himmlischen Thron zurückzukehren, aber nicht ohne ihnen einen Auftrag und die Zusicherung seiner Gegenwart und Macht zu geben. Die Ernte blieb seine Ernte, und Er sagte: «Mir ist alle Gewalt gegeben im Himmel und auf der Erde. Geht nun hin und macht alle Nationen zu Jüngern und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie, alles zu bewahren, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters» (Mt 28,18-20).
Zuerst wollen wir uns merken, dass Ihm «alle Gewalt» gegeben ist. Satans Macht, wenn auch begrenzt, nahm in der Welt überhand, und die Diener des Herrn sollten sie bald zu spüren bekommen. Aber wie konnte dies die Wirksamkeit der Gewalt, die auch diese gefallenen Engelfürsten ins Dasein gerufen hatte, irgendwie hindern? Mit dieser erhabenen Gewalt waren die Jünger schon in enge Berührung gekommen, als sie auf das Geheiss des Meisters hinausgegangen waren, um mit der Kunde zurückzukehren, dass ihnen die Dämonen untertan seien. Und nun, wenn auch ihrem natürlichen Auge verborgen, so blieb ihnen der Herr in allen ihren Schwierigkeiten doch nahe erreichbar, und zwar bis zur Vollendung des Zeitalters. Ihre einzige Verantwortlichkeit bestand darin, seinem Gebot: «Geht hin», zu gehorchen.
Die Welt ist also heute das Erntefeld. Der Same ist das Wort Gottes, und die Schrift lässt deutlich den Willen des Herrn erkennen, dass der Same reichlich auf das Feld gesät werden soll. Auch erwartet Er von uns beständige Wachsamkeit; denn «als die Menschen schliefen», gelang es dem Feind, Unkraut unter den Weizen zu säen. Wie ermunternd ist es daher für die Diener zu wissen, dass der Herr ihnen seine ununterbrochene Gegenwart verheissen hat und seine Gewalt zu Ihren Gunsten gebrauchen will, als wie wenn Er ihren natürlichen Augen sichtbar und ein Mensch unter Menschen wäre. Er besitzt nun aber den Triumph, Satan überwunden und sein Reich zerstört zu haben, und die Kunde hiervon ist überall verbreitet worden. Unser Feind ist schon geschlagen, und er weiss, dass seine Zeit nur noch kurz ist. Unser Herr ist der triumphierende, erhöhte Sieger. Welche Ermunterung, voranzugehen und Ihm zu dienen, solange es Tag ist!

Halte fest – 1959

DESHALB. In Anbetracht der Autorität Jesu schickt er sein Volk auf Mission. GO… MACHE JÜNGER. Wörtlich heißt das: „Wenn du gehst, mache Jünger.“ ALLER NATIONEN. Es gibt keine geografischen, rassischen, ethnischen oder nationalen Bereiche, die außerhalb der Autorität und des Anliegens Jesu liegen. Taufe sie. Die Taufe war ein Zeichen von Jüngerschaft und Glauben. Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Dies ist eine klare trinitarische Formel. Während die Trinitätslehre erst im dritten Jahrhundert klar formuliert und definiert wurde, sind hier die Wurzeln ihrer Lehre klar erkennbar. Es gibt einen Namen (oder ein Zeichen), der den dreieinigen Gott definiert.
28:20 SIE UNTERRICHTEN, ALLES ZU BEACHTEN, WAS ICH IHNEN BEFEHLT HABE. Der Schwerpunkt liegt hier auf den ethischen Dimensionen des christlichen Lebens. Jüngerschaft praktiziert die Lebensweise, die der Meister befürwortet und veranschaulicht. ICH BIN IMMER MIT DIR. Dies ist das klimatische Versprechen des neuen Bundes. Die Gegenwart Gottes mit seinem Volk war immer das Ziel, auf das Israel unter dem alten Bund blickte. In Jesus wird diese Gegenwart durch die Innewohnung des Geistes Christi sichergestellt (Joh 14,16-17). Bis zum Ende des Zeitalters. Dies umfasst alle Zeiten bis zur Wiederkunft Christi, in denen der neue Himmel und die neue Erde offenbart werden.

Bibel zum Studium der Lebensverbindungen

„Deshalb geh und mache Menschen aus allen Nationen zu Talmidim.“ Diese Große Kommission von Jeschua wird in Markus 16: 15–20 mit unterschiedlichen Schwerpunkten angegeben. Lukas 24: 46–49; John 20: 21–23; Apostelgeschichte 1: 8. Beginnend mit Israel sollen Jeschuas Anhänger „Menschen aus allen Nationen zu Talmidim machen“ (Jünger). Dies könnte einige seiner Zuhörer schockiert haben, die vielleicht gedacht haben, dass der Messias nur oder zumindest in erster Linie für Juden war. Isa. 2; 49; Mic. 2; Zech. 14; und mehr; Alle deuten auf einen Überfluss messianischer Segnungen für die Nationen hin. Dies waren Texte, mit denen die Juden zu Jeschuas Zeiten ziemlich vertraut waren.

Die vollständige jüdische Studienbibel mit Notizen

Mit dem Tod und der Auferstehung Jesu Christi beginnt die „Evangeliumszeit der Gnade Gottes“ (Eph. 3: 2), die definiert wird als „seine Güte uns gegenüber durch Christus Jesus“; und „die Gabe Gottes: nicht von Werken, damit sich niemand rühme“ (Eph. 2: 7–9). Unter Gnade gibt Gott dem gläubigen Sünder das ewige Leben frei (Röm 6,23); berichtet ihm von einer vollkommenen Gerechtigkeit (Röm 3,21,22; 4,4,5); und verleiht ihm eine vollkommene Position (Eph. 1: 6). Die vorhergesagten Ergebnisse dieser sechsten Prüfung des Menschen sind: (1) Die Errettung aller, die glauben (Apg 16,31); (2) Urteil über eine ungläubige Welt und eine abtrünnige Kirche (Mt 25: 31–46; 2 Thes. 1: 7–10; 1 Pet. 4:17, 18; Offb. 3:15, 16). (1) Der Zustand des Menschen zu Beginn der Gnadengabe (Röm. 3:19; Gal. 3:22; Eph. 2:11, 12). (2) Die Verantwortung des Menschen unter Gnade (Johannes 1:11, 12; 3:36; 6:28, 29). (3) Sein vorhergesagtes Versagen (Mt. 24: 37–39; Lk. 18: 8; 19: 12–14). (4) Das Urteil (2 Thes. 2: 7-12). Das Wort ist im Singular, der „Name“, nicht Namen. Vater, Sohn und Heiliger Geist ist der endgültige Name des einen wahren Gottes. Es bestätigt: (1) dass Gott einer ist. (2) dass er in einer dreifachen Persönlichkeit lebt, die durch die Beziehung als Vater und Sohn angezeigt wird; durch eine Art zu sein als Geist; und durch die verschiedenen Teile, die die Gottheit in der Manifestation und im Erlösungswerk einnimmt, z. Johannes 3: 5, 6 (Geist), 16, 17 (Vater und Sohn). In Mt. 3:16, 17; Mk. 1:10, 11; Lk. 3:21, 22, die drei Personen manifestieren sich zusammen. (3) Die Konjunktion in einem Namen der Drei bestätigt Gleichheit und Einheit der Substanz. Siehe O.T. Namen Gottes: Gen. 1: 1, Notiz; 2: 4, Notiz; 14:18, Notiz; 15: 2, Notiz; 17: 1, Notiz; 21:33, Notiz; 1 Sam. 1: 3, Notiz; Mal. 3:18, Zusammenfassung. Siehe „Herr“, Mt. 8: 2, Notiz; „Wort“ (Logos), Johannes 1: 1, Notiz; „Heiliger Geist“, Apostelgeschichte 2: 4, Zusammenfassung. Siehe „Christus, Gottheit von“, Johannes 20, 28.

Die Scofield-Referenzbibel: Die Heilige Bibel mit dem Alten und Neuen Testament

Jesus kam näher und sagte zu ihnen: Alle Autorität wurde mir im Himmel und auf Erden gegeben. Geht also und macht Jünger aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie, alles zu beachten, was ich euch geboten habe. Und denken Sie daran, ich bin immer bei Ihnen, bis ans Ende des Zeitalters. “Da alle Autorität auf Erden in den Händen Christi liegt, kann er auch alle seine Diener mit einer heiligen Macht bekleiden, durch die ihre Hände ausreichen werden für sie in ihrer hohen Berufung. Ohne sie in die vordersten Reihen zu bringen, kann er sie dazu bringen, ihre festgelegten Stationen zu besetzen, bis er kommt, und eine göttliche Kraft haben, die sie nützlich macht. Trotz der Sorgen seiner Leidenschaft und seines Todes hatte Jesus keine Gedanken an Rache. Er hätte den Jüngern sagen können, sie sollten das jüdische Volk ignorieren, wenn sie predigten. Aber nein, er wies sie ausdrücklich an, in Jerusalem zu beginnen (Apg 1,8) – und befahl seinen Jüngern, das Evangelium zuerst denen zu predigen, die ihn ermordeten. Infolge der Autorität Jesu wurde seinen Dienern geboten, in allen Nationen Jünger zu machen. Die Methode, mit der Jesus vorschlug, alle Dinge zu unterwerfen, scheint völlig unzureichend zu sein. Sein Plan war es, Jünger zu machen, sie zu taufen und zu lehren, um sicherzustellen, dass sie im Glauben reifen. Nur wer alle Autorität hat, kann sein Gebot mit einem Wort erfüllen und auf alle Kraft außer der der Liebe verzichten.

Die Spurgeon-Studienbibel mit Notizen

In der fünften Kategorie der Jüngerschaft besteht der Große Auftrag von Matthäus 28: 18–20 nicht darin, zu evangelisieren, sondern Jünger zu machen. Im griechischen Text gibt es nur einen Imperativ, nämlich Jünger zu machen. Dem Imperativ folgen drei untergeordnete Partizipationssätze: Gehen, Taufen, Lehren. Sie formulieren die drei Elemente, um Jünger zu machen: Erstens bedeutet Gehen „Evangelisieren“; zweitens die Taufe derer, die geglaubt haben; und drittens alle Dinge zu lehren, die Gott geboten hat, weil Gehorsam das Zeichen eines Jüngers ist.

Fruchtenbaum – Die Sammlung messianischer Bibelstudien

Der große Auftrag – wird natürlich nur von allen – so wie oben beschrieben – ausgeführt, die Jesus als den amtierenden König betrachten. Wie sieht es bei mir aus? Mache ich Jünger-Jesu? Erzähle ich von dem Gott der Bibel – und dem Erlösungswerk Jesu? Taufe ich diejenigen, die sich zum Gott der Bibel hingezogen fühlen? Und belehre ich diese Menschen weiterhin, sodass sie wirkliche Nachfolger Jesu werden? Also nicht MEINE Nachfolger – sondern Menschen wie JesusJünger werden?
Wenn nicht – was hindert mich?

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