welche Gemeinde ist besser?

Und Gott, der Herzenskenner, gab ihnen Zeugnis, indem er ihnen den Heiligen Geist gab, gleichwie auch uns; und er machte keinen Unterschied zwischen uns und ihnen, indem er durch den Glauben ihre Herzen reinigte. Nun denn, was versuchet ihr Gott, ein Joch auf den Hals der Jünger zu legen, das weder unsere Väter noch wir zu tragen vermochten?
Elberfelder 1871 – Apg 15,8–10

Und Gott, der jedem Menschen ins Herz sieht, hat sich zu ihnen bekannt, als er den Nichtjuden genauso wie uns den Heiligen Geist gab. Ja, Gott machte keinen Unterschied zwischen uns und ihnen: Er befreite sie von aller Schuld, als sie an ihn glaubten. Warum wollt ihr jetzt Gott herausfordern und diesen Brüdern und Schwestern eine Last aufbürden, die weder wir noch unsere Vorfahren tragen konnten?
Hoffnung für Alle – Apostelgeschichte 15,8–10

Gott, der jeden Menschen ganz genau kennt, hatte da anscheinend Bock drauf. Er hat ja die Nichtjuden genauso wie uns mit seiner besonderen Kraft, dem heiligen Geist, abgefüllt. Gott ist es anscheinend total egal, ob du ein Jude bist oder nicht, er befreit jeden von seinem Dreck, der ihn von Gott trennt. Und zwar, sobald man anfängt, das Vertrauen auf ihn zu setzen. Wollt ihr Gott jetzt herausfordern, oder warum ist es euch so wichtig, den Leuten von Jesus noch ein paar Regeln aufzudrücken, die noch nicht einmal wir oder unsere Vorfahren wirklich gepackt haben?
VolxBibel – Apostelgeschichte 15:8–10

Worin unterscheiden sich den die verschiedenen Gemeinden? Doch nur durch andere Regeln! Bei der einen mußt du den Sabbath halten, bei der anderen geht es um Zeremonien, oder um viel Gesang, oder du mußt von Haus zu Haus gehen….
Na dann gehen wir zurück zu den Wurzeln und besuchen eine Synagoge? Aber geht es da um den Messias oder um Brauchtum?

Die Entscheidung, die hier zu treffen war, war sehr wichtig; man stritt sich (zEtEseOs, „Nachforschungen, Debatten, Fragen“; das Wort ist in V. 2 mit „Streit“ übersetzt, in 1Tim 6,4 mit „Fragen“, in 2Tim 2,23 und Tit 3,9 wieder mit „Streit“) deshalb lange und heftig. Petrus hörte sich die Debatte klugerweise eine Zeitlang an, um den Eindruck zu vermeiden, daß es sich bei den Beschlüssen um eine bereits vorher abgemachte Sache handelte. Was den Zeitpunkt des Apostelkonzils angeht, so wird es im allgemeinen auf das Jahr 49 n. Chr. angesetzt. Wenn Petrus also sagte, daß die Erwählung des Kornelius bereits lange Zeit zurückliege, sprach er von einem Zeitraum von zehn Jahren (Apg 10,1-11,18). Die Frage, ob Heiden überhaupt in die Kirche aufgenommen werden sollten, war schon damals geklärt worden. Gott hatte diesen Entschluß nach den Worten des Petrus bestätigt, indem er den Heiden, wie den Juden auch (Apg 2,4; 11,15), den Heiligen Geist gegeben hatte (10,44-46). Gott machte also keinen Unterschied zwischen Juden und Heiden, entscheidend ist der Glaube.
Wenn man von den Heiden gefordert hätte, sich beschneiden zu lassen und dem mosaischen Gesetz zu gehorchen, so hätte das zweierlei bedeutet: (a) Die Juden hätten Gott versucht (peirazete; vgl. 5Mo 6,16), und (b) sie hätten ein Joch auf den Nacken der Jünger gelegt, das weder ihre Väter noch sie selbst hatten tragen können (vgl. Mt 23,4). Das war ein sehr passender Vergleich, denn das „Aufnehmen des Joches“ war eine Metapher für den endgültigen Übertritt heidnischer Proselyten zum Judentum. Sie bedeutete eine unabänderliche Verpflichtung.
Bei der Erörterung der Frage bezog Petrus sich jedoch nicht nur auf die Heiden, sondern auf alle Gläubigen. Der Terminus „Jünger“ bezeichnete sowohl Juden als auch Heiden.
Apostelgeschichte

Walvoord Bibelkommentar

Durch die Gnade des Herrn Jesu Christi selig zu werden. Petrus stellt zwei Dinge als einander ausschließend gegenüber: im Blick auf Christi Gnade das Heil erhoffen dürfen – und unter dem Joch des Gesetzes stehen. Diese Gegenüberstellung setzt die Rechtfertigung durch Christus in helles Licht, indem wir nun den Schluss ziehen, dass durch Glauben gerechtfertigt wird, wer, befreit und gelöst von dem Joch des Gesetzes, das Heil in Christi Gnade sucht. Könnte jemand durch Gnade selig werden, der noch in das Joch des Gesetzes verstrickt ist, so wäre die Schlussfolgerung des Petrus ungereimt. Denn er folgert eben aus dem Gegensatz: Wir erhoffen die Seligkeit von Christi Gnade; also sind wir dem Joch des Gesetzes nicht unterworfen. Und alles hat nur einen Sinn, wenn ein Zwiespalt zwischen Christi Gnade und dem Joch des Gesetzes besteht. Wer also in Christus Leben finden will, muss unweigerlich die Gerechtigkeit des Gesetzes fahren lassen. Denn dieser Widerstreit betrifft nicht die Lehre, sondern die Ursache der Rechtfertigung. Damit fällt auch der Irrtum, als würden wir durch Christi Gnade gerechtfertigt, weil er uns durch seinen Geist erneuert und Kräfte zur Erfüllung des Gesetzes gibt. Wer sich dies einbildet, scheint zwar das Joch des Gesetzes ein wenig zu lockern, hält aber die Seelen mit seinen Stricken auf beiden Seiten gebunden. Denn es wird immer nur die bedingte Verheißung gelten: Wer dies tut, wird darin das Leben haben. Auf der andern Seite wird der Fluch auf jedem Menschen lasten, der das Gesetz nicht ganz peinlich erfüllt hat. Darum müssen wir die Gnade Christi, auf welcher der Heilsglaube ausruht, ganz anders beschreiben als jene Träumer; sie ist die unverdiente Wiederaussöhnung mit Gott, welche durch das Opfer des Todes Christi gewonnen ward. Anders ausgedrückt: die unverdiente Vergebung der Sünden, welche Gott zufrieden stellt und aus einem Feinde oder strengen und unversöhnlichen Richter zu unserem freundlichen Vater macht. Gewiss gebe ich zu, dass Christi Gnade uns zu einem neuen Leben umschafft; wo es sich aber um die Heilszuversicht handelt, dürfen wir allein an die unverdiente Annahme zur Kindschaft denken, die mit Sühnung und Vergebung der Sünden verbunden ist. Müssten die Werke wenigstens teilweise als Untergrund der Gerechtigkeit verrechnet werden, so wäre das Joch des Gesetzes durchaus nicht zerbrochen; es müsste auch der Gegensatz, den Petrus hier aufstellt, dahinfallen.
Gleicherweise wie auch sie. Hier bezeugt Petrus, dass zwar nach dem äußeren Schein den Vätern die Dienstbarkeit des Gesetzes auferlegt war, dass aber ihre Gewissen frei und ungebunden waren. Dadurch wird eine Ungereimtheit beseitigt, welche sonst fromme Seelen nicht wenig verwirren konnte. Da der Bund des Lebens, den Gott vom Anfang bis zum Ende der Welt mit seinen Knechten geschlossen hat, ewig und unveränderlich bleibt, wäre es ungereimt und unerträglich, dass wir heute einen andern Heilsweg lehren sollten, als er einst den Vätern eröffnet war. Petrus behauptet also, dass wir in bester Einigkeit mit den Vätern ständen, weil sie nicht weniger als wir ihre Heilshoffnung auf Christi Gnade gründeten. Er vereinigt bezüglich des letzten Zwecks ihrer Lehre Gesetz und Evangelium und hebt damit einen Anstoß, der sich für die Juden aus einem eingebildeten Zwiespalt ergab. So wird deutlich, dass das Gesetz den Vätern nicht gegeben ward, damit sie aus demselben das Heil gewönnen; noch wurden die Gebräuche beigefügt, damit sie durch ihre Beobachtung Gerechtigkeit erwürben. Vielmehr war der einzige Zweck des ganzen Gesetzes, dass sie das Vertrauen auf Werke fahren lassen und alle ihre Hoffnungen auf Christi Gnade setzen sollten. Petrus lehrt also, dass der Glaube der Väter immer auf Christus gegründet war, da sich ja nirgends sonst jemals ein Weg und eine Weise finden ließen, zu Gott zu gelangen. So stimmt diese Stelle mit dem apostolischen Wort (Ebr. 13, 8): „Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit.“

Jean Calvin – Apostelgeschichte

Es sind drei solcher Tatsachen, die Petrus hervorhebt. Gott selbst hat ausgerechnet Petrus dazu ersehen, daß „durch seinen Mund hören sollten die Heiden das Wort des Evangeliums und zum Glauben kamen“. Und dieser Entschluß Gottes stand „von alten (oder: von ersten) Tagen her“ fest; er ist kein spätes Anhängsel. Gott selbst hat solchen unbeschnittenen Heiden im Hause des Kornelius den Heiligen Geist geschenkt, die höchste messianische Gabe; dadurch hat Gott selbst „für sie Zeugnis gegeben“. Gott aber ist „Herzenskündiger“, darum gilt sein „Zeugnis“ wie kein anderes. Und Gott selbst hat sie „gereinigt“. Die Männer, die die Beschneidung der Heiden fordern, haben darin recht: Heiden sind „unrein“ vor Gott, sie müssen darum „gereinigt“ werden. Aber bei diesen Heiden in Caesarea hat Gott selbst diese Reinigung vollbracht, und dies nun wirklich so, wie es Beschneidung und Speisegebote nie tun konnten, als eine „Reinigung des Herzens“. Petrus hat von dem Unterricht Jesu nach Mk 7, 14–23 über die eigentliche „Unreinheit“ doch einiges verstanden!
So hat Gott selber bereits die Frage entschieden, um die es geht. Die Vertreter der Beschneidung sagten mit innerem Schaudern: Ihr könnt doch nicht wider das Gesetz „unterschiedslos“ unbeschnittene, unreine Heiden und beschnittene, gesetzestreue Israeliten in einer Gemeinde zusammenfassen wollen! Petrus entgegnet: Gott selbst „machte keinen Unterschied“! Dieses „unterschiedslose Aufnehmen“ hat Gott selbst vollzogen. Nun wird es überwältigend klar: Wer jetzt doch wieder „Unterschiede“ macht und die Beschneidung der Heiden fordert, der kämpft nicht gegen Paulus und Barnabas und die Antiochener, der „versucht Gott“, der führt den Kampf gegen Gott selbst! Wie kraftvoll und tief hat Petrus alles zum entscheidenden Punkt geführt.
[10/11] Darum schließt er nun mit einem Wort, daß dieses „keinen Unterschied“ auch noch nach der andern Seite, nach der jüdischen hin, deutlich macht. Sie wollen das Gesetz wie ein „Joch auf den Nacken der Jünger legen“. Aber – haben sie denn als Israeliten dieses Joch tragen können? Petrus mag hier an den mächtigen Ruf seines Herrn denken, den er mit eigenen Ohren gehört hatte: „Nehmt auf euch mein Joch … so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen“ (Mt 11, 29). Das Joch des Gesetzes hatte ihnen keine „Ruhe“ gebracht, sondern sie zu jenen „Sich-Abarbeitenden und Lasten-Tragenden“ (wörtlich für: „Mühselige und Beladene“) gemacht, die Jesus zu sich ruft. Darum gilt für sie als Juden der eine, einfache, gleiche Grundsatz des Heils genauso wie für Heiden: „Vielmehr durch die Gnade des Herrn Jesus glauben wir errettet zu werden, ganz ebenso wie auch jene“338. Es liegt darin zugleich etwas wie eine Frage an jene zum Glauben gekommenen Pharisäer: Warum kamt ihr denn überhaupt zu Jesus? Was suchtet ihr bei ihm? Der Anschluß an Jesus wird nur dann tief und unverbrüchlich sein, wenn wir bei Jesus allein die Rettung aus unserer totalen Verlorenheit finden!

Wuppertaler Studienbibel

Der Abschnitt über die Erklärungen des Jerusalemer Konzils beginnt mit dem Zeugnis des Petrus. In Vers 6 wird die Gemeindeversammlung auf Befehl der Apostel und Ältesten einberufen. Die Leiter übernahmen die Verantwortung für die Angelegenheit, die zwei Aspekte umfasste: erstens die Frage der Beschneidung der Heiden und zweitens die Frage der Heiden und der Einhaltung des mosaischen Gesetzes. Das Treffen erwies sich als ein entscheidender Wendepunkt in der Kirchengeschichte.
In den Versen 7-11 wird die Ansprache des Petrus aufgezeichnet. Nachdem viele Fragen gestellt worden waren, erhob sich Petrus (V. 7a). Mit anderen Worten: Die Judaisten bekamen reichlich Gelegenheit, ihre Argumente vorzubringen. Es wurde nicht versucht, die Debatte abzubrechen. Schließlich erhob sich Petrus und begann zu sprechen. Dies ist das letzte Mal, dass der Apostel in der Apostelgeschichte auftritt. In seiner letzten Ansprache ging er auf die Heiden ein und wies darauf hin, dass Gott sie erwählt hat: Brüder, ihr wisst, dass Gott vor langer Zeit eine Auswahl unter euch getroffen hat, damit die Heiden durch meinen Mund das Wort des Evangeliums hören und glauben (V. 7b). Petrus spricht seine Zuhörer als „Brüder“ an, d. h. als Mitgläubige. Die Formulierung „vor langer Zeit“ bezieht sich auf Apostelgeschichte 10. Zwischen den Kapiteln 10 und 15 waren etwa zehn bis zwölf Jahre vergangen. In diesen frühen Tagen wählte Gott Petrus aus den jüdischen Gläubigen aus, um ihn zu den Heiden zu senden, damit sie die gute Nachricht hören und glauben sollten. Da Petrus die Schlüssel des Königreichs hatte, war er derjenige, der die Heiden hereinließ, wie er es mit Kornelius in Kapitel 10 getan hatte. Daher war Petrus, der Hauptapostel, für den Beginn der Evangelisation unter den Heiden verantwortlich. Aber es war Gottes Entscheidung, nicht die von Petrus, dass die Heiden das Evangelium hören sollten.
In den Versen 8-9 wird erklärt, dass der Heilige Geist das, was Petrus tat, bestätigte. Nach Vers 8 wurde er den Heiden gegeben, die glaubten: Gott, der das Herz kennt[ 385 ], hat ihnen Zeugnis gegeben, indem er ihnen den Heiligen Geist gab, wie er auch uns gegeben hat. Gott kannte das Herz der Heiden, und er bezeugte ihren Glauben, indem er ihnen den Heiligen Geist gab. Dies war der wichtigste Beweis für die Annahme durch die Heiden. Petrus hatte diesen Beweis bereits zweimal angeführt: in Apostelgeschichte 10,44-48 und in 11,15-17. Die Tatsache, dass der Heilige Geist diesen Heiden gegeben worden war, zeigte, dass Gott sie aus Gnade durch den Glauben angenommen hatte, unabhängig von der Beschneidung und unabhängig von den Werken des Gesetzes, genauso wie er es mit den Juden getan hatte. Daher gab Gott den Heiligen Geist aus Gnade durch den Glauben, ohne Unterschied. Petrus erklärte, er mache keinen Unterschied zwischen uns und ihnen (V. 9). Beide, Juden und Heiden, sind Sünder, und beide, Juden und Heiden, werden auf dieselbe Weise gerettet: aus Gnade durch den Glauben. Beide empfangen den Geist auf der gleichen Grundlage. Sie empfangen die Reinigung ihrer Herzen nicht durch Werke, nicht durch Zeremonien, nicht durch Rituale, sondern durch den Glauben.

Die Schlussfolgerung des Petrus ist in den Versen 10-11 festgehalten. Nachdem er dies gesagt hatte, stellte Petrus eine Herausforderung dar, die in Vers 10 beschrieben wird: Warum stellt ihr nun Gott auf die Probe, indem ihr den Jüngern ein Joch auf den Hals legt, das weder unsere Väter noch wir zu tragen vermochten? In Anbetracht dessen, was in den vorangegangenen Versen gesagt wurde, erklärte Petrus, dass die Anfechtung des heidnischen Heils bedeutet, Gott auf die Probe zu stellen, indem man den heidnischen Gläubigen ein Joch auf den Hals legt. Galater 5,1 bestätigt, dass das Gesetz tatsächlich ein Joch war. Die Tatsache, dass Petrus das Wort „Jünger“ verwendet, wenn er sich auf diese Heiden bezieht, zeigt, dass er sie als Glaubensgenossen akzeptiert. Warum sollten sie ein Joch tragen müssen, das selbst die Juden nicht tragen konnten, weder ihre Vorfahren noch die jetzige Generation? Der Punkt, den Petrus ansprach, war: „Warum diese Heiden zwingen, das zu tun, was wir selbst nicht tun können?“ Genau das hätten sie getan, wenn sie von den nichtjüdischen Gläubigen verlangt hätten, sich beschneiden zu lassen. Dies zu verlangen, hätte zwei Folgen gehabt: Erstens hätte es Gott auf die Probe gestellt, und zweitens hätte es die Jünger unter ein unerträgliches Joch gestellt. The Jewish Annotated New Testament bietet eine jüdische Sicht des Jochs:
Joch, GK „zygos“ in LCC oft für Heb „ol“, wörtlich „Joch“ als Halsstück am Zugtier; metaphorisch verwenden viele Texte im Tanach das Bild eines Jochs, um Härte auszudrücken, besonders fremde Unterdrückung (Dtn 28,48; Jes 14,25; Jer 27,12; Sir 40,1; 1 Macc 13,41). In den rabbinischen Schriften steht es für die Akzeptanz der Souveränität Gottes (m. Ber. 2.2; b. Seb. 13a; b. Ker. 7a; Ex. Rab. 30.5), der diejenigen, die es tragen, mit Segen beschenkt (m. Avot 3.5).

Schließlich stellte Petrus in Vers 11 fest, dass die Rettung tatsächlich durch die Gnade unseres Herrn Jeschua erfolgt. Indem er ihn „Herr“ nannte, erklärte Petrus, dass Jeschua der Vermittler der Gnade ist, der das Heil schenkt. Die Juden brauchten nur zu glauben, um in gleicher Weise wie sie gerettet zu werden. Die Errettung erfolgte für beide Gruppen aus Gnade durch Glauben.
Die Argumentation des Petrus lässt sich in drei Punkten zusammenfassen: Erstens war es Gottes Wille, dass die Heiden das Evangelium hören sollten; zweitens gab er ihnen den Heiligen Geist ohne Unterschied und ohne Diskriminierung, was der Beweis für ihre Annahme war; und drittens war das mosaische Gesetz für die Juden ein unerträgliches Joch, warum sollte es also den Heiden auferlegt werden?

Arnold G. Fruchtenbaum – Apostelgeschichte

Alle Christen sind frei – sie alle müssen nur die noahistischen Gebote halten – und sind frei auch die mosaischen Gesetze zu halten – egal aus welcher Familie sie stammen! Doch die Freiheit, sich Geboten/Gesetzen unterzuordnen kann auch zu einem Joch werden…
Aber alle Christen sollten unbedingt die gesamte Bibel kennen!

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