Monatsarchiv für März 2020

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ein Freund Gottes

Und die Schrift ward erfüllt, welche sagt: “Abraham aber glaubte Gott, und es wurde ihm zur Gerechtigkeit gerechnet”, und er wurde Freund Gottes genannt.

Elberfelder Bibel 1905 – Jak 2,23

und es wurde die Schrift erfüllt, die da sagt: «Abraham-a- aber glaubte Gott, und es wurde ihm zur Gerechtigkeit gerechnet», und er wurde ein Freund-b- Gottes genannt. -a) 1Mo 15,6; Röm 4,3; Gal 3,6. b) 2 Chr 20,7; Jes 41,8.

Abraham Meister – Jak 2,23

und es erfüllte sich die Schriftstelle: „Abraham glaubte an Jehova und das wurde ihm als Gerechtigkeit angerechnet“, und er wurde als Freund Jehovas bezeichnet.

neue Welt Übersetzung – 2018 – Jak 2,23

und das Schriftwort wurde erfüllt, welches sagt: „Abraham setzte Glauben in Jehova, und es wurde ihm als Gerechtigkeit angerechnet“, und er wurde „Freund Jehovas“ genannt.

neue Welt Übersetzung – Bi12 – Jak 2,23

Es steht ja schon in den alten Büchern drin: „Abraham hat Gott vertraut. Dadurch ist er für Gott okay geworden.“ So wurde er jemand, den man „einen Freund von Gott“ nennt.

VolxBibel – Jak 2,23

ἐ-πληρώθη Aor. Pass. πληρόω. λέγουσα Ptz. Fem. λέγω, attr. ἐ-πίστευσεν Aor. πιστεύω. ἐ-λογίσθη Aor. Pass. λογίζομαι (an)rechnen τινί τι εἴς τι jmdm. etwas als etwas (B 1a). φίλος Freund. ἐ-κλήθη Aor. Pass. καλέω.

Neuer Sprachlicher Schlüssel zum Griechischen Neuen Testament

Jakobus geht so weit, daß er den „toten“ Glauben mit dem der Dämonen vergleicht. Sie glauben auch an die Existenz Gottes, aber ihr Glaube rettet sie nicht. Jakobus greift zwei positive Beispiele aus dem Alten Bund heraus: Bei Abraham reift der Glaube aus im Gehorsam (Hehr. 11, 8). Auch bei Rahab war es die Verbindung von Glauben und Tun (Jos. 2, 9).

Die Bibel mit Erklärungen: Erklärungen

Was für einen Glauben hatte den Abraham?
Hatte er nur den Button „annehmen“ gedrückt, als er die „Freundschaftsanfrage“ bekommen hatte?
Was tat Abraham, dass Gott daraus schließen konnte, dass Abraham IHM glauben würde?

Jakobus betont die Verbindung von Glaube und Werken, die zusammenwirken. Der Glaube ist die Antriebskraft hinter der Tat. Die Tat dagegen ist die Auswirkung des Glaubens. Die hier mit „vollkommen geworden“ (eteleiOthE) übersetzte Verbform bedeutet eigentlich „zu Ende führen“. Der Glaube findet seine Erfüllung in der Handlung. So war es bei Abraham. Jakobus und Paulus zitieren also dieselbe alttestamentliche Passage – 1Mo 15,6 – ,um jeweils den besonderen Aspekt, um den es ihnen geht, zu belegen (vgl. Röm 4,3). Paulus hielt fest, daß Abraham durch seinen Glauben gerecht wurde, und Jakobus sagt, daß er durch seinen Glauben, der durch seine Werke sichtbar wurde, gerecht wurde.

DIe Bibel erklärt und ausgelegt – Walvoord Bibelkommentar

In V. 22 arbeitet Jakobus erneut den springenden Punkt heraus: »Da siehst du, dass der Glaube mit seinen Werken zusammenwirkte und der Glaube aus den Werken seine Vollkommenheit erreichte.« »Seine Werke« sind die des Abraham. Für Abrahams »Glauben« bleibt es charakteristisch, dass er sich nicht von den Werken trennen ließ. Die Formulierung »zusammenwirkte« klingt gefährlich, so, als wolle Jakobus doch Glaube und Werke addieren. Aber nach dem Zusammenhang ist das eindeutig nicht der Fall. Er will doch sagen: Glaube und Werke bilden ein »vollkommenes« Ganzes. Erst die Tat macht den Glauben zu einem echten Glauben. Wir können etwa so formulieren: Ohne den Glauben wären Abrahams Werke nur nutzlose »Gesetzes -Werke« gewesen; ohne »Glaubens -Werke« hätte Abraham aber gar keinen wahren Glauben gehabt.

Jetzt ist es vollkommen logisch, wenn Jakobus fortfährt: »So wurde die Schrift erfüllt, die sagt: „Abraham aber glaubte Gott, und das wurde ihm zur Gerechtigkeit gerechnet“ und er wurde „Gottes Freund“, genannt« (V. 23). Endlich erfassen wir Jakobus ganz. Er sieht den Glauben als ein organisches Ganzes. Er ist für ihn kein Punkt, keine Momentaufnahme, nach der alles weiterläuft wie bisher. Er ist vielmehr eine lebenslange Gottesverbindung, die im Falle des Abraham sowohl 1 Mo 15 als auch 1 Mo 22 einschließt. Von 1 Mo 15,6 her zu argumentieren, ohne 1 Mo 22 zu berücksichtigen, verfehlt also den biblischen »Glaubens«-Begriff! Erst mit 1 Mo 22 »wurde« 1 Mo 15,6 »erfüllt«, man könnte auch sagen: »ganz gemacht«, »ausgefüllt«.

Für denjenigen, der sich für biblische Zusammenhänge interessiert, ist Jak 2,23 eine wahre Fundgrube: a) Der Ausdruck »die Schrift sagt« findet sich oft im NT (vgl. Joh 7,38.42; Röm 4,3.9.17; 10,11; Gal 4,30; 1 Tim 5,18; Jak 2,23; 4,5). Vorausgesetzt wird dabei, dass »die Schrift« ein Ganzes ohne Widersprüche darstellt und damals der Kanon des Alten Testaments bereits abgeschlossen war. b) Der Ausdruck »die Schrift wurde erfüllt« begegnet uns im NT noch häufiger. Vorausgesetzt wird dabei, dass das AT als Weissagung auf den Neuen Bund gelesen werden muss. Der Umgang des Jakobus mit der »Schrift« ist also kein anderer als bei den anderen Aposteln. c) Ebenso wie für Paulus ist 1 Mo 15,6 für Jakobus eine Standardstelle des AT (vgl. Röm 4,3.9; Gal 3,6). Auch darin zeigt sich die Gemeinsamkeit von Jakobus und Paulus. d) Offensichtlich stützt auch Jakobus die christliche Rechtfertigungslehre auf 1 Mo 15,6. e) Weil er aber 1 Mo 15,6 nicht vom Bibelganzen isolieren will, greift er außerdem auf andere Bibelstellen zurück. Deshalb erwähnte er oben 1 Mo 22 und gebraucht jetzt für Abraham den Ehrentitel: »Gottes Freund«. Dieser Ehrentitel stammt aus 2 Mo 33,11; 2 Chr 20,7; Jes 41,8 und wurde vom Judentum hoch geschätzt (vgl. Weisheit 7,14.27).

Schlussbilanz aus dem Abraham-Beispiel: »Ihr seht, dass der Mensch aus Werken gerechtfertigt wird und nicht aus Glauben allein« (V. 24). Im Vergleich zu Röm 3,28 hat dieser Satz besondere Berühmtheit erlangt. Zu beachten ist, dass das Wort »allein« im Urtext nur in Jak 2,24 zu finden ist, nicht aber in Röm 3,28, wo es nur sinngemäß enthalten ist. Der Ausdruck »Glauben allein« ist aber entscheidend. Er wird benutzt im Blick auf den Diskussionsgegner, der in V. 18 Glauben und Werke trennte: »Du hast Glauben, ich dagegen habe Werke.« Dieser Diskussionsgegner denkt also, »Glauben allein« könne genügen. »Glaube allein« ist hier aber der aufs Denken und Sagen reduzierte, unechte Glaube. Und dieser unechte Glaube wird – so betont Jakobus – gerechtfertigt«, d. h. von Gott nicht anerkannt. Weiteres Endergebnis: Jak 2,24 und Röm 3,28 widersprechen sich nicht. Die jüdischen Lehrer (Rabbinen) untermauerten, wenn möglich, jede Aussage durch mindestens zwei Schriftstellen. Jakobus macht dasselbe. Er stellt neben das Beispiel Abrahams das Beispiel Rahabs:


Was lernt der moderne Leser aus Jak 2,14-26 ? a) Dass echter Glaube sich weder auf das Herzenskämmerlein noch auf das Lippenbekenntnis beschränkt. b) Dass echter Glaube sich vielmehr in bestimmten Werken, also in einer christlichen Praxis äußert. c) Ohne eine solche christliche Praxis gehe ich tatsächlich verloren. d) Dies ist der Grund, weshalb in den evangelischen Kirchen zwangsläufig Erweckungsbewegungen kommen mussten. Denn wäre man bei einer Reformation der Lehre stehen geblieben, und nicht auch zu einer »Reformation des Lebens« vorgedrungen, dann wäre die Reformation auf halbem Wege stecken geblieben. e) Bringen wir den biblischen Sachverhalt noch einmal auf den Punkt: Gottes Gnade erreiche ich nicht durch Werke; aber ich kann diese Gnade wieder verspielen, wenn aus dem Glauben keine Werke folgen.

Edition C

Ist Dein Leben „reformiert“? Oder bist du noch immer mit „essen und trinken, heiraten und den normalen Dingen des Lebens“ beschäftigt?

Geschrieben von Thomas am 31. März 2020 | Abgelegt unter jehovah-shammah | Keine Kommentare

Vergebung

fast alle Dinge werden mit Blut gereinigt nach dem Gesetz, und ohne Blutvergießung gibt es keine Vergebung.

Elberfelder Bibel 1905 – Heb 9,22

es ist nahezu so, dass nach dem Gesetz alles mit Blut gereinigt wird und dass es ohne Blutvergiessung keine Vergebung gibt. (a) 3Mo 5:11-13; 17:11; Eph 1:7

Zürcher 1931 – Heb 9,22

„Letztlich können wir sagen, dass nach dem Gesetz fast alles durch Besprengung mit Blut gereinigt wurde. Ohne Blutvergießen gibt es keine Vergebung der Sünden.“

Neues Leben – Bibel 2006 – Heb 9,22

Nach den Gesetzen, die im alten Vertrag standen, wurde fast alles mit Blut wieder sauber gemacht. Eine Vergebung ohne Blut, dass man mit Gott wieder ins Reine kommt, einfach so? Das geht gar nicht!

VolxBibel – Heb 9,22

σχεδόν (< ἔχω) fast (m. πάντα zu verbinden). καθαρίζεται Pass. V. 14. αἱματ-εκχυσία (< αἷμα, χέω gießen) Blutvergießen (v. Opferblut). ἄφ-εσις8 (< ἀφίημι) Erlass (v. Sündenschuld), Vergebung.

Neuer Sprachlicher Schlüssel zum Griechischen Neuen Testament

Der Alte Bund wurde außerdem mit Blut gestiftet. Unter Bezugnahme auf Material, das wohl teilweise aus Überlieferungen stammte, die dem Verfasser des Hebräerbriefes bekannt waren, jedoch im Alten Testament nicht näher spezifizierbar sind, schildert er den ersten Bundesschluß als zeremonielles Geschehen, in dessen Verlauf es auch zur Besprengung mit Opferblut kam.

Im Vers 22 geht es nochmals um die Zeremonien des Alten Bundes, wobei die Wendung „fast alles“ sich möglicherweise auf das Mehl-Opfer bezieht, das arme Israeliten zur Sühne für ihre Sünden darbringen konnten ( 3Mo 5,11-13 ). Doch zugleich bleibt das gesamte System einschließlich des Versöhnungsfestes im Blick, das auf die Sühne für alle Sünden des Volkes zielte und das deutlich macht: Ohne Blutvergießen geschieht keine Vergebung. Diese Aussage hat auch im Neuen Bund ihre grundlegende Gültigkeit behalten.

Indem er den Kreis zum Neuen Bund schließt, hält der Briefschreiber fest: der Tod Christi war nötig, er mußte geschehen. Bloße Abbilder (hypodeigmata; vgl. Hebräer 8,5;9,23 ) der himmlischen Dinge können vielleicht durch Tieropfer geheiligt werden, doch die himmlischen Dinge selbst erfordern mehr als das. Der Ausdruck „himmlische Dinge“ umfaßt ganz allgemein die neuen priesterlichen Verrichtungen, in deren Mittelpunkt der Himmel steht. Auch bei ihnen geht es um die Sünde der Menschen, weshalb sie mit einem Opfer beginnen müssen, das ausreicht, diese Sünde „aufzuheben“ (V. 26). Der Tod Christi erfüllt diese Voraussetzung.

Die Bibel erklärt und ausgelegt – Walvoord Bibelkommentar

In Vers 21 besprengte Mose alles in der Stiftshütte mit Blut. Alles in der Stiftshütte war mit dem Menschen in Kontakt gekommen, da alles von Menschen gemacht war; Daher musste es mit Blut gereinigt werden. In Exodus gibt es keine Aussage, die besagt, dass Mose die Stiftshütte mit Blut besprengt hat, aber sie wird von Josephus in seinen Antiquitäten der Juden erwähnt. Sowohl Josephus als auch das Neue Testament bestätigen, dass Moses die Stiftshütte und die Gefäße mit Blut besprengt hat.
In Vers 22 gibt der Autor seine Schlussfolgerung: Nach dem Gesetz wurde fast alles mit Blut gereinigt. Der Grund, den er fast angibt, ist, dass einige Dinge mit Wasser gereinigt wurden und einige Dinge überhaupt nicht gereinigt wurden. Das Prinzip ist: und nach dem Gesetz musste, was die Vergebung der Sünde betrifft, Blut vergossen werden, denn abgesehen von Blutvergießen gibt es keine Vergebung [der Sünde]. Sein Punkt ist, dass die Vergebung der Sünde Blut erfordert.

Fruhtenbaum – Die messianisch-jüdischen Briefe: Hebräer

Schon früher ist der enge Zusammenhang zwischen Bund, Blut und Vergebung angedeutet worden (vgl. Heb 9,7.12-13). In diesem schwierigen Abschnitt wird dieser Zusammenhang näher ausgeführt. So ist das Sterben Christi als eine letzte, innere Notwendigkeit, ja als eine tiefe Gesetzmäßigkeit anzusehen: Aus seinem Sterben bzw. seinem Blut wird der Neue Bund (vgl. Heb 8,6-13). Grundsätzlich fragt man sich aber: Warum musste Jesus sterben? Zunächst verlangt das Bild des »Testamentes« (= Bund; vgl. Heb 7,20-22), dass der Mensch stirbt, der das Testament erlassen hat (vgl. V. 16-17). Zweitens ist der Alte Bund auch nicht ohne Blutvergießen geschlossen, denn Mose hat Buch, Volk, Zelt und Geräte mit Blut besprengt (vgl. V. 18-22).

Mit Recht hebt unser Verfasser hervor, dass nach dem Gesetz »fast alles»mit Blut gereinigt wird. Es gab zwar einige Reinigungsriten mit Wasser (z. B. 3Mose 15,10) und Feuer (z. B. 4Mose 31,22f.), aber Blut wurde fast immer gebraucht, und Vergebung war nur durch »Blutvergießen« erreichbar. Den Grund dafür, dass es sich so verhält, braucht der Verfasser gar nicht näher auszuführen, da er sich mit dem Zeugnis der Schrift deckt. So heißt es in 3Mose se 17,11: »Denn des Leibes Leben ist im Blut, und ich habe es euch für den Altar gegeben, dass ihr damit entsühnt werdet. Denn das Blut ist die Entsühnung, weil das Leben in ihm ist.« Es ist bezeichnend für den Verfasser des Hebräerbriefes, dass er sich diesen kultischen Grundsatz zu eigen macht. Dadurch kann er uns aber eindrücklich zeigen, dass die Vergebung erst durch den Opfertod Jesu wirklich bewirkt wurde. Denn »das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, macht uns rein von aller Sünde« (1Joh 1,7). Die Opfer des Alten Bundes waren unbefriedigend. Nur das freiwillige Sühnopfer Christi bezeugt vor Gott und unserem Gewissen, dass das Versöhnungswerk vollbracht worden ist (vgl. Joh 17,4; 19,30).

Edition C – NT

Was kann ich tun, um in diesem Bund mit aufgenommen zu werden?
Was kann ich tun, um von meinem Fehlern vor Gott frei zu werden?
Ist die Antwort „mehr …“ – dann ist es RELIGION!
Die Bibel zeigt unmißverständlich: nur das Blut Jesu rettet! Nur von IHM kommt die wirkliche Lösung – unabhängig von meinen „Leistungen“.

Geschrieben von Thomas am 30. März 2020 | Abgelegt unter Allgemein | Keine Kommentare

Mond & Venus

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

In den Sozialen Netzwerken war in den letzten Tagen oft die Frage: „Was ist das für ein heller Stern am Abendhimmel?“
Nun, es ist die Venus – und dieser PLANET war am 28.März in der Nähe der Mondsichel zu sehen. Kommt ja nicht allzuoft vor, deshalb hier ein Foto.

Geschrieben von Thomas am 29. März 2020 | Abgelegt unter Wissenschaft | Keine Kommentare

was verraten deine Worte?

Die Gedanken der Gerechten sind Recht,
die Überlegungen der Gesetzlosen sind Betrug.
Die Worte der Gesetzlosen sind ein Lauern auf Blut;
aber der Mund der Aufrichtigen errettet sie.

Elberfelder Bibel 1905 – Spr 12,5–6

Die Pläne der Bewährten sind Gerechtigkeit,
die Lenkungskünste der Frevler sind Trug.
Die Worte der Frevler sind Lauern auf Blut,
aber der Mund der Geraden errettet die.

Buber & Rosenzweig – Spr 12,5–6

Die Gedanken der Gerechten sind gerecht,
aber der Rat der Bösen ist irreführend.
Die Worte der Bösen sind ein tödlicher Hinterhalt,
aber der Mund der Aufrichtigen rettet.

neue Welt Übersetzung – 2018 – Spr 12,5–6

Ein Typ, der gut drauf ist, denkt ständig dadrüber nach, wie man Dinge gerecht regeln kann.
Jemand, der nicht mit Gott lebt, denkt dagegen ständig dadrüber nach, wie er jemanden abziehen kann.
Wenn jemand, der nicht mit Gott lebt, den Mund aufmacht, dann kommen oft nur Aggression und Tod rüber.
Aber Menschen, die korrekt leben, sagen Sachen, die Leute aus tödlichen Situationen rausholen.

VolxBibel – Spr 12,5–6

Die Verse 5-9 stellen den Gerechten und den Gottlosen gleichen Rechte. Der Gerechte hegt für sich und andere Menschen, die die Wünscheig und ehrlich sind, aber der Gottlose rät andere, verderbliche Wege zu gehen. Er gibt ihnen unlautere und eigennützige Handlungen (vgl. V. 8). Die Gedanken und Worte eines Menschen, der mit seinem Charakterwechsel gehört.-

Die Gottlosen sind darauf aus, andere Menschen durch ihre betrügerischen Ratschläge zu verderben, wie aus Vers 5 hervorgeht. Die Aufrichtigen versuchen, sie, die Opfer der Schwätzer und Verleumder, zu erretten.

DIe Bibel erklärt und ausgelegt – Walvoord Bibelkommentar

Gedanken führen zu Handlungen und Taten haben Konsequenzen. Als Nächstes beschreibt Salomo daher, wie Gedanken zu Handlungen führen können, und vergleicht hierbei den Gerechten mit dem Bösen. „Die Gedanken der Gerechten sind das Recht; die Steuerung durch die Bösen ist Trug. Die Worte der Bösen sind ein Lauern auf Blut, aber der Mund der Rechtschaffenen wird sie befreien“ (Sprüche 12:5, 6).
Bei guten Menschen sind sogar die Gedanken moralisch einwandfrei und auf das gerichtet, was gerecht und fair ist. Da gerechte Menschen von ihrer Liebe zu Gott und zu ihren Mitmenschen motiviert werden, haben sie gute Absichten. Die Bösen hingegen werden von Selbstsucht angetrieben. Folglich sind ihre Absichten — und die Methoden, mit denen sie ihre Ziele zu erreichen suchen — betrügerisch. Ihre Handlungen sind treulos. Sie haben keine Skrupel, einem Unschuldigen eine Falle zu stellen, beispielsweise durch falsche Anschuldigungen in einem Gerichtsfall. Ihre Worte sind „ein Lauern auf Blut“, weil sie ihrem unschuldigen Opfer schaden möchten. Die Rechtschaffenen, die über böse Intrigen dieser Art Bescheid wissen und die nötige Weisheit und Umsicht haben, können sich dieser Gefahr entziehen. Möglicherweise können sie sogar Unbedarfte warnen und von den hinterhältigen Intrigen der Bösen befreien.
Wie wird es dem Gerechten und wie dem Bösen ergehen? „Es gibt einen Umsturz der Bösen, und sie sind nicht mehr“, gibt Salomo zur Antwort, „aber das Haus der Gerechten, es wird stehen bleiben“ (Sprüche 12:7). Das Haus, so kann man in einem Nachschlagewerk lesen, „steht für den Haushalt und alles, was dem Betreffenden lieb und teuer ist und das Leben für ihn lebenswert macht“. Das kann sogar seine Familie und seine Nachkommen einschließen. Wie auch immer, die Kernaussage des Spruchs ist klar und deutlich: Der Gerechte bleibt in Härtezeiten fest stehen.

WT 2003

Die Frage ist also: was zeigen meine Worte, meine Posts, meine Antworten? Worauf vertraue ich wirklich?
Gerade vor ein paar Stunden bei Twitter von einem Pastor gelesen:
Das Predigen des Evangeliums ist nicht:
Dich selbst lieben
Dich selbst finden
Du bist es wert.

Das Predigen des Evangeliums ist:
Hasse dich (Lukas 14:26)
Verleugne dich selbst (Matthäus 16,24)
Christus ist es wert, gerettet zu werden (Römer 10:9)

Geschrieben von Thomas am 29. März 2020 | Abgelegt unter chritliche Seelsorge,jehovah-shammah | Keine Kommentare

Jesaja 61

Der Geist des Herrn, Jehovas, ist auf mir, weil Jehova mich gesalbt hat, um den Sanftmütigen frohe Botschaft zu bringen, weil er mich gesandt hat, um zu verbinden, die zerbrochenen Herzens sind, Freiheit auszurufen den Gefangenen, und Öffnung des Kerkers den Gebundenen; um auszurufen das Jahr der Annehmung Jehovas und den Tag der Rache unseres Gottes und zu trösten alle Trauernden; um den Trauernden Zions aufzusetzen und ihnen zu geben Kopfschmuck statt Asche, Freudenöl statt Trauer, ein Ruhmesgewand statt eines verzagten Geistes; damit sie genannt werden Terebinthen der Gerechtigkeit, eine Pflanzung Jehovas, zu seiner Verherrlichung.

Elberfelder Bibel 1905 – Jes 61,1–3

Der Geist des Souveränen Herrn Jehova ist auf mir,
denn Jehova hat mich gesalbt, um denen, die ein sanftes Wesen haben, eine gute Botschaft zu bringen.
Er hat mich gesandt, um die gebrochenen Herzen zu verbinden,
um den Gefangenen Freiheit zu verkünden
und den Eingesperrten, dass ihre Augen weit geöffnet werden,
um Jehovas Jahr des Wohlwollens zu verkünden
und den Tag der Rache unseres Gottes,
um alle Trauernden zu trösten,
um für die zu sorgen, die um Zion trauern,
um ihnen einen Kopfschmuck zu geben statt Asche,
das Öl der Freude statt Trauer,
das Gewand des Lobpreises statt Niedergeschlagenheit.
Und sie werden als große Bäume der Gerechtigkeit bezeichnet werden,
als die Pflanzung Jehovas zu seiner Verherrlichung.

neue Welt Übersetzung – 2018 – Jes 61,1–3

Der Geist des Souveränen Herrn Jehova ist auf mir, darum, daß Jehova mich gesalbt hat, um den Sanftmütigen gute Botschaft kundzutun. Er hat mich gesandt, um die zu verbinden, die gebrochenen Herzens sind, Freiheit auszurufen den Gefangengenommenen und das weite Öffnen [der Augen] selbst den Gefangenen; 2 um auszurufen das Jahr des Wohlwollens seitens Jehovas und den Tag der Rache seitens unseres Gottes; um zu trösten alle Trauernden; 3 um zuzuweisen den um Zion Trauernden, ihnen zu geben Kopfschmuck statt Asche, das Öl des Frohlockens statt Trauer, den Mantel des Lobpreises statt des verzagten Geistes; und sie sollen genannt werden große Bäume der Gerechtigkeit, die Pflanzung Jehovas, zu [seiner] schönen Auszeichnung.

neue Welt Übersetzung – Bi12 – Jes 61,1–3

Die Kraft von Gott, sein Geist, hat bei mir die Kontrolle übernommen. Das kommt daher, weil Gott mich extra ausgesucht und für meinen Job eingesetzt hat. Er hat mir den Auftrag gegeben, Menschen, die arm dran sind, eine gute Nachricht zu erzählen. Ich soll die fertigen, depressiven und kaputten Leute gesund machen. Ich soll bekanntmachen, dass die Gefangenen jetzt befreit werden. Den Leuten, die in irgendeinem Knast sitzen, soll ich die Tür aufschließen und sie da rausholen.
Ich soll bekanntmachen, dass Gott eine Zeit gestartet hat, wo er den Leuten seine Liebe ganz besonders heftig zeigen wird. Es wird aber auch einen Tag geben, an dem er sich an den Leuten rächt, die gegen ihn waren. Und er wird die Leute trösten, die depressiv und traurig sind.
Den Menschen aus Zion, die kaputt und traurig sind, wird er Frieden bringen. Anstatt dass sie sich Dreck auf den Kopf schütten, sollen sie ein cooles Baseballcap tragen. Anstatt dass sie depressiv in der Ecke hängen, sollen sie eine Party feiern und sich freuen. Sie sollen sich mit dem besonderen Öl klarmachen, damit sie in einen ganz besonderen Dienst eingesetzt werden können. Anstatt einer depressiven Einstellung sollen sie abgehen vor Freude! Man wird ihnen so Namen geben wie „Eichen, die voll korrekt sind“ oder „Ein Garten von Gott, durch den er zeigt, wie krass er eigentlich ist“.

VolxBibel – Jes 61,1–3

Der Geist von Adonai ELOHIM ist auf mir, weil ADONAI mich gesalbt hat, um den Armen gute Nachrichten zu verkünden. Jüdische Kommentatoren wenden diese Prophezeiung auf Yesha’yahu selbst an. Doch wie Victor Buksbazen sagt, würde kein bloßer Prophet jemals auf diese Weise von sich selbst sprechen: „Die in den Versen 1–3 beschriebene Mission ist so weitreichend, dass nur Gott selbst sie ausführen kann, indem er den Diener als seinen Agenten benutzt . Es wurde daher von Jeschua (Lukas 4:21) bemerkt, wo er sagt: „Heute, wie Sie es gelesen haben, wurde diese Passage des Tanakh erfüllt.“

Die vollständige jüdische Studienbibel: Notizen

Worauf beruht Deine Hoffnung? Es gibt nur Hoffnung und Vertrauen in Jesus – durch IHN wird sich alles erfüllen! – Siehe dazu dann auch die Offenbarung…

Geschrieben von Thomas am 28. März 2020 | Abgelegt unter jehovah-shammah | Keine Kommentare

Ein Straßenbild

Heute mal nach langer Zeit wieder ein Bild das ich während meiner Arbeit aufgenommen habe. Da ja wegen Corona (Covid-19) die Kinder zu Hause bleiben, entstehen auf den Wegen/Straßen oft schöne Bilder. Hier eines davon aus Calberlah „City“ …

Geschrieben von Thomas am 27. März 2020 | Abgelegt unter Zeitgeschehen,Zeitungstour | Keine Kommentare

Liebe Jehovah deinen Gott – wie?

Ich nehme heute den Himmel und die Erde zu Zeugen gegen euch: Das Leben und den Tod habe ich euch vorgelegt, den Segen und den Fluch! So wähle das Leben, auf daß du lebest, du und dein Same, indem du Jehova, deinen Gott, liebst und seiner Stimme gehorchst und ihm anhängst; denn das ist dein Leben und die Länge deiner Tage, daß du in dem Lande wohnest, welches Jehova deinen Vätern, Abraham, Isaak und Jakob, geschworen hat, ihnen zu geben.

Elberfelder Bibel 1905 – Dtn 30,19–20

Ich schwöre euch, und das ganze Universum ist mein Zeuge: Ich hab euch heute ein klares Bild gemalt, wie das bei euch aussehen könnte: Wird alles gut oder alles ätzend, Himmel oder Hölle, Segen oder Fluch, Leben oder Tod? Entscheidet euch für das Leben! Nur so werdet ihr überleben, ihr und eure ganze Familie, für immer.
Verknallt euch neu in euren Gott! Liebt ihn über alles und tut, was er von euch will. Bleibt ihm immer treu! Von dieser Entscheidung hängt alles ab, ob ihr für immer weiter zusammenbleibt und euch in dem neuen Land halten könnt. Gott hatte euch dieses Land ja schon durch eure Uropas Abraham, Isaak und Jakob ganz fest versprochen.“

VolxBibel – Dtn 30,19–20

Der Himmel und die Erde sollen heute meine Zeugen sein, dass ich dir Leben und Tod vorgelegt habe, den Segen und den Fluch. Wähle das Leben, damit du am Leben bleibst, du und deine Nachkommen, indem du Jehova, deinen Gott, liebst, auf seine Stimme hörst und fest zu ihm hältst, denn er ist dein Leben, und durch ihn kannst du lange in dem Land wohnen, das Jehova deinen Vorfahren Abraham, Isaak und Jakob mit einem Eid zugesichert hat.“

neue Welt Übersetzung – 2018 – Dtn 30,19–20

Ich nehme heute tatsächlich die Himmel und die Erde als Zeugen gegen euch, daß ich dir Leben und Tod vorgelegt habe, den Segen und den Fluch; und du sollst das Leben wählen, damit du am Leben bleibst, du und deine Nachkommen, indem du Jehova, deinen Gott, liebst, indem du auf seine Stimme hörst und indem du fest zu ihm hältst; denn er ist dein Leben und die Länge deiner Tage, damit du auf dem Boden wohnst, den Jehova deinen Vorvätern Abraham, Isaak und Jakob geschworen hat, ihnen zu geben.“

neue Welt Übersetzung – Bi12 – Dtn 30,19–20

Die Notwendigkeit der Wahl. Wenn „Leben“ nur biologisches Leben bedeuten würde, gäbe es keine Wahl. Die Wahl liegt eher zwischen dem Leben im Bund und dem Leben nicht im Bund. Unter diesem Gesichtspunkt stellen biologische Existenz und sogar Wohlstand, wenn nicht im Bund, den Tod dar. 16: Liebe… wandle auf seinen Wegen: In der Fachsprache der Verträge des Nahen Ostens bedeutet „Liebe“, loyal zu handeln und die Verpflichtungen des Vertrags einzuhalten (6: 5 n.). 19: Himmel und Erde zum Zeugnis, siehe 4:26; 32: 1 n. Wähle das Leben: Joshua wiederholt die Notwendigkeit der Wahl (Josh. 24:15). Der didaktische Gebrauch von Leben und Tod legt den Einfluss von Weisheitslehren auf die Autoren nahe (Spr 11,19; 14,27; 18,21; vgl. Jer 8,3; 21,8).

Die jüdische Studienbibel

Wie? Jehovah zu lieben ist gekoppelt an Gehorsam? Ich denke, er liebt uns, egal wie wir sind? Ja – er liebt uns alle, aber das bedeutet nicht, dass wir IHN lieben! Unsere Liebe zeigt sich eben daran, dass wir IHM Gehorsam sind! Wenn wir dass nicht können/wollen, dann zeigt dass, das wir IHN ablehnen und IHM keine Chance geben.

Geschrieben von Thomas am 27. März 2020 | Abgelegt unter Fragen zur Bibel,jehovah-shammah | Keine Kommentare

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